Militärhubschrauber werden zum Schutz des ungarischen Flughafens eingesetzt

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Ein ungarischer Flughafen wurde unter militärischen Schutz gestellt. Zwei Hubschrauber übernehmen ab Freitag die Luftverteidigung, wie am Sonntag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde.
Oberstleutnant Péter Freytag vom MH Kiss József 86th Helicopter Battalion erklärte, dass nach einer Entscheidung des Verteidigungsrates bestimmte Einheiten und Ausrüstungen der ungarischen Verteidigungskräfte in enger Zusammenarbeit mit den inländischen Sicherheitsbehörden eine militärische Präsenz an kritischen Energieinfrastrukturen, darunter der Flughafen Nyíregyháza, sicherstellen.
“Unsere Hauptaufgabe ist die Sicherung und der Schutz der wichtigsten Energieinfrastrukturen, sowohl am Boden als auch in der Luft”, sagte der Oberstleutnant.
Details der Mission: Drohnenabwehr und Abfangen unbekannter Flugzeuge
Freytag erläuterte, dass die Hubschraubereinheit, die aus Szolnok kommt, in erster Linie für Aufgaben der Luftverteidigung zuständig ist, einschließlich des Schutzes von Drohnen und der Identifizierung, des Abfangens oder der möglichen Neutralisierung von unbekannten oder nicht identifizierbaren Luftfahrzeugen oder Geräten.
Die Einheit operiert mit einem H225M und einem H145M Hubschrauber, die am Flughafen Nyíregyháza stationiert sind.
Regierungsmaßnahmen und Kontroverse
Der Einsatz folgt auf einen Regierungserlass vom 25. Februar zum Schutz der Energieinfrastruktur. Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass die gestoppten Öllieferungen aus der Ukraine politische Motive haben könnten und warnte, dass Kiew das ungarische Energiesystem möglicherweise stören könnte.
Die Operationen werden von Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky geleitet, wobei dem Verteidigungsrat Innenminister Sándor Pintér, Minister Csaba Lantos, Minister Antal Rogán und Marcell Bíró angehören. Das Dekret bleibt bis nach den Wahlen in Kraft.
Die Entscheidung hat Kritik hervorgerufen. Péter Magyar, Vorsitzender der Theiß-Partei, warf dem Ministerpräsidenten Panikmache vor, während der Sicherheitsanalytiker András Rácz und der ehemalige Außenminister Géza Jeszenszky die Behauptungen Orbáns als unbegründet zurückwiesen. Jeszenszky deutete jedoch an, dass das Risiko eines Vorfalls unter “falscher Flagge” bestehen könnte.
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