Die kroatische Einheit von MOL weiht die modernisierte Raffinerie ein – Fotos

INA, die kroatische Einheit des ungarischen Öl- und Gasunternehmens MOL, hat am Dienstag eine 700 Millionen Euro teure Modernisierung ihrer Raffinerie in Rijeka eingeweiht.
Durch die Investition wird die jährliche Kapazität der Raffinerie von 3 Millionen auf 4 Millionen Tonnen erhöht, während die Dieselproduktion um etwa 400.000 Tonnen oder 30 Prozent steigt. Ante Susnjar, der kroatische Wirtschaftsminister, bezeichnete die Investition als “bedeutenden Schritt” zur Stärkung der Energiesicherheit in Kroatien und der Region.

Zsuzsanna Ortutay, Vorstandsvorsitzende von INA, sagte, das Projekt steigere die Effizienz der Raffinerie und stärke die Rolle von INA als regionaler Lieferant. Bis zum Jahresende könnte in der Raffinerie eine kommerzielle Anlage für grünen Wasserstoff entstehen, die erste in Kroatien, fügte sie hinzu. Der Vorstandsvorsitzende der MOL Group, József Molnár, sagte, das Projekt schlage ein neues Kapitel” in der Raffinerietätigkeit von INA auf.

Bei der Zeremonie wurde eine Vereinbarung über die Unterstützung der 60 Millionen Euro teuren Anlage für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Die Investition wird mit bis zu 15 Mio. EUR aus dem nationalen kroatischen Konjunkturprogramm unterstützt.
MOL besitzt einen Anteil von 49,1 % an INA, übt aber Managementrechte im Unternehmen aus. Der andere große Anteilseigner ist der kroatische Staat mit 44,8 Prozent.

Levente Magyar, stellvertretender ungarischer Außenminister, sagte bei der Zeremonie, dass Kroatien und Ungarn eine “lange, enge” Beziehung haben, auch im Bereich der Energie.
Er räumte ein, dass die Beziehungen nicht ohne Streitigkeiten und verschiedene Unstimmigkeiten im Handel waren, aber beide Seiten seien stets bemüht, diese zu lösen. Die Beziehung habe “auch zu einer engen und sich ständig vertiefenden Zusammenarbeit geführt”, fügte er hinzu.
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