Bombendrohung eines Teenagers schockiert Budapester Schule: drei Minderjährige festgenommen

Ein 14-jähriger Schüler in Budapest hat ein großes Polizeiaufgebot ausgelöst, nachdem er seine Schule angerufen und behauptet hatte, im Gebäude befinde sich eine Bombe. Nach Angaben des Budapester Polizeipräsidiums wurde die Drohung am Mittwoch gegen 8 Uhr morgens ausgesprochen, woraufhin die Behörden sofort handelten.

Polizeieinheiten, die von einem Kriminalitätsteam unterstützt wurden, sicherten schnell den Tatort und untersuchten die Behauptung. Es wurde jedoch weder in der Schule noch bei den Verdächtigen ein Sprengsatz oder Material zur Herstellung eines solchen gefunden, berichtet police.hu.

Drei Teenager am selben Tag festgenommen

Der Junge handelte nicht allein. Die Ermittler stellten später fest, dass zwei Bekannte – ein weiterer 14-Jähriger und ein 16-Jähriger – ihn zu dem Anruf ermutigt hatten. Alle drei wurden identifiziert und später am selben Tag in Budapest festgenommen.

Sie wurden anschließend wegen des Verdachts der Bedrohung der Öffentlichkeit, einer Straftat nach ungarischem Recht, verhört. Der Fall wird von der Bezirkspolizei bearbeitet, das Verfahren läuft derzeit noch.

Behörden warnen vor ernsten Konsequenzen

Der Vorfall zeigt ein besorgniserregendes Muster auf, da in letzter Zeit ähnliche Drohungen gemeldet wurden. In einem anderen Fall im vergangenen Jahr soll ein jüngerer Schüler eine Bombendrohung ausgesprochen haben, um sich vor einer Mathearbeit zu drücken. Dies zeigt, dass solche Aktionen (die oft als Scherz aufgefasst werden) ernsthafte rechtliche Konsequenzen haben können.

Die Behörden betonen, dass selbst falsche Bombendrohungen als Hochrisikosituationen behandelt werden, die umfassende Notfallmaßnahmen erfordern, die den Schulbetrieb stören und Polizeiressourcen abziehen.

Kein Sprengstoff gefunden, aber Untersuchung geht weiter

Trotz der alarmierenden Art des Anrufs bestätigte die Polizei, dass keine wirkliche Gefahr bestand. Die Schule wurde gründlich durchsucht, und es wurden keine Sprengsätze gefunden.

Die Beamten betonen, dass Drohungen dieser Art rigoros verfolgt werden, unabhängig vom Alter der Verursacher. Denken Sie daran, dass falsche Notrufe ein dauerhaftes rechtliches Nachspiel haben können.

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