Péter Magyar sendet Botschaft an Österreich über strengere Grenzkontrollen, Familienbeihilfen und Wien-Besuch

Der Vorsitzende der Theiß-Partei, Péter Magyar, erläuterte, was er von der österreichischen Regierung erwartet, falls er die Parlamentswahlen am 12. April gewinnt. Er fügte hinzu, dass Wien nach Warschau sein zweites Auslandsziel sein wird.
Péter Magyar teilte mit, was er von Österreich erwartet
Laut Telex überbrachte Magyar diese Botschaft aus Fertőszentmiklós, einer ungarischen Siedlung nahe der österreichischen Grenze. Er wies auf lokale Probleme hin und bemerkte, dass viele Ungarn aus der Gegend in Österreich arbeiten. Er forderte die österreichische Regierung auf, die Familienzulagen pünktlich zu zahlen und die ungarischen Arbeitskräfte zu respektieren. “Wir wollen gutnachbarschaftliche Beziehungen zu Österreich und allen Ländern, die an Ungarn grenzen, aufbauen”, fügte er hinzu.

In diesem Zusammenhang versprach er, die Visegrád-Vier-Kooperation (V4) mit Polen, der Slowakei und der Tschechischen Republik nicht nur wiederzubeleben, sondern auch auf Österreich, Kroatien oder Slowenien auszuweiten. Die V4-Zusammenarbeit ist derzeit so gut wie tot, da es große Differenzen über Russland und dessen anhaltende Invasion in der Ukraine gibt. Die derzeitige slowakische Regierung steht weitgehend auf der Seite von Premierminister Orbán und die tschechische Regierung von Premierminister Babiš scheint bereit zu sein, diesem Block beizutreten. Im Gegensatz dazu bleibt die polnische Regierung ein scharfer Kritiker von Präsident Putin und warnt regelmäßig vor einem möglichen russischen imperialistischen Vormarsch über Mitteleuropa, wie er nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand.
Erster Besuch in Warschau
Magyar erklärte, dass seine erste Auslandsreise nach Warschau führen wird, gefolgt von Wien und dann Brüssel. Was seinen Wien-Besuch betrifft, so sagte er, es werde viel mit dem österreichischen Bundeskanzler zu besprechen geben. So werde er beispielsweise ein Ende der ständigen Grenzkontrollen fordern, die derzeit viele Ungarn dazu zwingen, lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, wenn sie zur Schule oder zur Arbeit gehen, berichtete Telex.

Umfragen zeigen Péter Magyars Vorsprung, aber Mobilisierung ist ein Schlüsselfaktor
Jüngste Umfragen zeigen einen klaren Vorsprung von Péter Magyar vor der Fidesz-Partei von Premierminister Orbán, obwohl regierungsnahe Meinungsforscher immer wieder einen deutlichen Vorsprung der Fidesz melden. Sowohl Orbán als auch Magyar verkünden auf der Wahlkampftour den Sieg.

Wie wir bereits berichtet haben, wird die Mobilisierung der Wähler bei den Wahlen am 12. April entscheidend sein. Der Fidesz hat große Erfahrung darin, seine Anhänger zu mobilisieren, und es bleibt die Frage, ob die enthusiastischen Aktivisten von Tisza in den kommenden Wochen mit diesen Bemühungen mithalten können.
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