PM Magyar surprised to hear predecessor Orbán’s fears of vanishing media freedom

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Ministerpräsident Péter Magyar bezeichnete es als bizarr, dass Viktor Orbán sich Sorgen um die Pressefreiheit macht. In einem Facebook-Post am Samstag sagte Magyar: “Es ist ziemlich bizarr, dass ein gescheiterter Premierminister, der früher Journalisten als Insekten bezeichnete, auf denen man herumtrampeln müsse, sich jetzt um die Pressefreiheit sorgt…”

In einem Interview, das von Magyar Nemzet am Samstag online veröffentlicht wurde, sagte der ehemalige Premierminister unter anderem, dass “die Regierung die rechte Öffentlichkeit zum Schweigen bringen will, sich weigert, Marketing- und Medienverträge zu erfüllen, Konten einfriert und Überweisungen nicht vornimmt.” Er fügte hinzu: “Die neue Regierung beleidigt und verleumdet öffentlich rechtsgerichtete Journalisten auf Presseveranstaltungen.”

Viktor Orbán behauptete, die neue Regierung sei hinter den Rechten her

Der ehemalige Premierminister Viktor Orbán beschuldigte die Regierung in einem Interview, das am Samstag in der Online-Ausgabe von Magyar Nemzet veröffentlicht wurde, gegen die rechte Öffentlichkeit vorzugehen. Der ehemalige Premierminister sagte, die Behörden versuchten, rechte Medien zum Schweigen zu bringen, indem sie Marketing- und Medienverträge nicht einhielten, Konten einfroren und Überweisungen zurückhielten, schreibt MTI.

Er fügte hinzu, dass es im “Fall Balásy” nicht um Rechenschaftspflicht gehe, sondern um “eine kaltblütige politische Operation, die darauf abzielt, die rechte öffentliche Sphäre zu lähmen”. Orbán merkte auch an, dass Mitglieder der neuen Regierung rechte Journalisten bei Presseveranstaltungen öffentlich beleidigt und verunglimpft hätten. “Sie sollten verstehen, dass sie die Dinge falsch verstanden haben”, sagte er und fügte hinzu, dass die Presse Fragen stellt und Politiker auf normale und zivilisierte Weise antworten.

Sie sollten sich nicht zurückhalten, sagt Orbán

Gleichzeitig argumentierte er, dass “auch die Presse sich nicht ängstlich verhalten darf; wenn sie ihre Selbstachtung aufgibt, verdient sie es, dass man auf ihr herumtrampelt”. In Bezug auf die Wahl sagte der Politiker, dass seine Partei bei den jungen Wählern verloren habe, und zwar mit einem dramatischen Vorsprung. Die Gründe dafür zu verstehen, sei die wichtigste Aufgabe in der kommenden Zeit und erfordere das gesamte Wissen und die Fähigkeiten der rechten intellektuellen Gemeinschaft.

Der Fidesz-Vorsitzende betonte, dass nach sechzehn Jahren an der Regierung nicht nur eine Legislaturperiode, sondern eine ganze Ära zu Ende gegangen sei. Die Oppositionsarbeit werde auf der Überzeugung beruhen, dass dies die erfolgreichste Periode der letzten hundert Jahre in Ungarn und die erfolgreichsten sechzehn Jahre der ungarischen bürgerlichen Entwicklung gewesen seien, was eine solidere Grundlage für die Oppositionspolitik darstelle als die vier Jahre nach der Wahlniederlage von 2002.

Gekennzeichnetes Bild: Péter Magyar/Facebook

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