Das weltberühmte Zsolnay in Pécs begeht den Jugendstiltag mit einer Reihe von Veranstaltungen

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Das Zsolnay-Kulturviertel in Pécs wird den Welt-Jugendstiltag am 6. Juni mit einer Reihe von Veranstaltungen begehen, bei denen die Eozin-Keramik, die einflussreichen Frauen dieser Epoche, die Mode der Jahrhundertwende, kreative Werkstätten und die Familie Zsolnay im Mittelpunkt stehen, kündigte der Betreiber des Viertels, die Zsolnay Heritage Management Nonprofit Ltd.
Das Zsolnay Kulturquartier heißt die Familien willkommen
Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass der Welttag des Jugendstils offiziell am 10. Juni begangen wird, in Verbindung mit den Todestagen der Architekten Antoni Gaudí und Ödön Lechner, die beide vor einem Jahrhundert gestorben sind. In diesem Jahr, so fügten sie hinzu, wird der Jahrestag auf dem ehemaligen Gelände der Zsolnay-Fabrik – heute ein Kulturviertel – mit einem besonders reichhaltigen Veranstaltungsprogramm in den Tagen vor dem Tag begangen.
Zu den Höhepunkten gehören exklusive, kostümierte Führungen, die von Dozenten in historischen Kostümen geleitet werden. Die Besucher können die architektonischen Schätze des Viertels erkunden, während das goldene Zeitalter der Zsolnay-Manufaktur wieder zum Leben erweckt wird.
Die Tour verspricht auch Einblicke in die Geheimnisse der weltberühmten Eozin-Technik sowie in das geistige Erbe von Persönlichkeiten wie Gustav Klimt, Egon Schiele, József Rippl-Rónai und Endre Ady. Eine Eintrittskarte für den Rundgang berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung “Das Goldene Zeitalter von Zsolnay – Gyugyi Collection”.

Das diesjährige internationale Thema “Women of Art Nouveau” (Frauen des Jugendstils) rückt die Rolle der Frauen bei der Gestaltung dieser Bewegung in den Mittelpunkt. Passend zu diesem Thema können die Besucher die Mode der Zeit, die Schönheitsideale und das kreative Milieu der Epoche anhand von Archivvorführungen und authentischen Kleidungsstücken erkunden, die sie anprobieren können.
Workshops am Nachmittag
Am Nachmittag sind Familien und angehende Modeschöpfer eingeladen, an zwei Workshops teilzunehmen. Im Apostolos-Saal können die Teilnehmer unter der Leitung von Mónika Vágyi das alte Handwerk des Makramees erlernen und vom Jugendstil inspirierten Schmuck und Accessoires herstellen. In der Keramikhalle wird die Porzellanmalerin Julianna Dézsi einen Workshop leiten, in dem die Besucher einzigartige Postkarten mit Jugendstilfliesenmotiven entwerfen und dabei einen Einblick in die Techniken der Keramikdekoration und die kulturgeschichtliche Bedeutung des Zsolnay-Erbes von Pécs erhalten.
Für diejenigen, die sich zu rätselhafteren Themen hingezogen fühlen, wird Tamás P. Horváth einen Vortrag und einen geführten Spaziergang mit dem Titel “Die Zsolnays und die Freimaurerei” halten. Das Programm verspricht, Licht in die “Geheimnisse” der Ungarischen Symbolischen Großloge und des Großen Orients zu bringen und gleichzeitig die seit langem bestehenden Fragen zu beantworten, ob Vilmos und Miklós Zsolnay tatsächlich Freimaurer waren und welche verborgenen Symbole in der Zsolnay-Statue und den Wänden des Zsolnay-Mausoleums verschlüsselt sein könnten.

Zu den Höhepunkten gehören Einblicke in die Eosin-Technik und das Vermächtnis von Persönlichkeiten wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Jozsef Rippl-Ronai und Endre Ady.
Zu den Workshops für Familien und kreative Besucher gehören die Herstellung von Makramee-Schmuck und das Bemalen von Porzellanpostkarten im Jugendstil. Weitere Einzelheiten zum Programm am 6. Juni finden Sie auf der Website der Ausstellung.
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