Fast 17.000 Besucher besuchten die „Korea Days“ – das 7. KoreaON-Festival auf der Margareteninsel in Budapest – Fotos

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Fast 17.000 Besucher besuchten die „Korea Days“ – das 7. KoreaON-Kulturfestival, das am 13. und 14. Juni den Kristály-Veranstaltungsort auf der Margareteninsel zum Leben erweckte. Das Festival wurde offiziell von S.E. Park Chul-min, dem Botschafter der Republik Korea in Ungarn, und Gergely Karácsony, dem Bürgermeister von Budapest, eröffnet, die beide die Bedeutung des kulturellen Austauschs für die Stärkung des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den beiden Ländern hervorhoben.

KoreON im Herzen von Budapest
Das Festival wurde vom Koreanischen Kulturzentrum unter der Leitung von Direktorin Yu Hye Ryong und der HanYou-Stiftung organisiert und von der Botschaft der Republik Korea in Ungarn sowie der KOTRA unterstützt. Es bot erneut einen umfassenden Überblick über die zeitgenössische und traditionelle koreanische Kultur. An zwei Tagen konnten die Besucher ein breites Spektrum an Themen erkunden, das von Musik und darstellender Kunst über Gastronomie, Schönheit und Bildung bis hin zur digitalen Kultur reichte.

Das Bühnenprogramm zeigte die Vielfalt der koreanischen darstellenden Künste. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der traditionellen Maskentheatergruppe „Kkokdu-gwangdae“, der in Zusammenarbeit mit ungarischen Künstlern präsentiert wurde. Angeführt von der Truppe zog zudem ein farbenfroher Umzug über die Margareteninsel, an dem mehr als fünfzig koreanische und ungarische Darsteller teilnahmen. Mit farbenprächtigen Kostümen, Musik und Tanz ließ der Umzug die festliche Atmosphäre traditioneller koreanischer Volksfeste wiederaufleben.

Stargast des Festivals war die weltberühmte südkoreanische A-cappella-Gruppe MayTree. International gefeiert dafür, allein mit ihren Stimmen ganze musikalische Welten zu erschaffen, wurde der Auftritt der Gruppe in Budapest zu einem der beliebtesten Ereignisse des Wochenendes. Das Publikum begrüßte zudem begeistert das „Mutation“-Team der Dongseo-Universität und dessen einzigartige Inszenierung, die Elemente des K-Musicals und des K-Pop vereinte.

Auch die koreanische Schönheitskultur und Gastronomie spielten im diesjährigen Programm eine herausragende Rolle. Besucher der neu eingerichteten K-Beauty-Zone hatten die Gelegenheit, die neuesten Trends und Innovationen der koreanischen Schönheitsindustrie zu entdecken. Vorführungen der globalen Kimchi-Botschafterin Kim Taeyeon verdeutlichten unterdessen die Schnittstelle zwischen koreanischen und ungarischen kulinarischen Traditionen.
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Das Festival trug zudem zur Stärkung der Bildungs- und Kulturbeziehungen zwischen den beiden Ländern bei. Drei südkoreanische Hochschulen stellten ihre Studiengänge vor und versorgten ungarische Studierende mit wertvollen Informationen über Studienmöglichkeiten und Stipendienprogramme in Korea.

Der Erfolg des diesjährigen „KoreaON“ hat erneut gezeigt, dass die koreanische Kultur in Ungarn weit über die Popkultur hinausgeht. Das Festival schuf einen einzigartigen Treffpunkt zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst und brachte gleichzeitig die koreanische und die ungarische Gemeinschaft einander näher.

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