Ungarische Kampfflugzeuge im Einsatz, nachdem israelisches Passagierflugzeug höchste NATO-Alarmstufe ausgelöst hat

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Ungarische Kampfflugzeuge wurden alarmiert, nachdem ein israelisches Passagierflugzeug während des Fluges durch den ungarischen Luftraum keinen Kontakt zu den zivilen Fluglotsen herstellen konnte, wie aus einer Erklärung von Ministerpräsident Péter Magyar hervorgeht.
Der Vorfall veranlasste das Combined Air Operations Centre der NATO, die höchste Alarmstufe für die ungarischen Streitkräfte anzuordnen, was zum Start von zwei JAS-39-Gripen-Kampfflugzeugen führte.
Israelisches Passagierflugzeug löste Notfallmaßnahmen aus
Bei dem betroffenen Flugzeug handelte es sich um einen Airbus A321, der einen Linienflug zwischen Tel Aviv und Prag absolvierte. Nach Angaben des Ministerpräsidenten reagierte das Flugzeug nicht auf die Funksignale der zivilen Flugsicherung, was die NATO-Behörden dazu veranlasste, die üblichen Luftraumüberwachungsverfahren zu aktivieren.
Die Gripen-Kampfflugzeuge der ungarischen Luftwaffe wurden umgehend eingesetzt, um das Flugzeug zu identifizieren und Sichtkontakt mit dessen Besatzung herzustellen.
Kurz nach dem Start gelang es den ungarischen Piloten, Sichtkontakt mit dem Passagierflugzeug herzustellen. Nach der Abfangaktion stellte die Airbus-Besatzung den Funkkontakt mit den ungarischen Bodenkontrollstellen wieder her.
Kampfflugzeuge eskortierten das Flugzeug zur Grenze
Gemäß den Standardprotokollen der NATO-Luftüberwachung begleiteten die Gripen das Flugzeug bis zur Grenze des ungarischen Luftraums.
Der Airbus setzte seinen geplanten Flug fort und verließ den ungarischen Luftraum um 20:10 Uhr in Richtung Österreich. Während des Fluges wurden keine weiteren Unregelmäßigkeiten gemeldet.
Nach Abschluss des Einsatzes kehrten die ungarischen Kampfflugzeuge sicher zu ihrem Heimatstützpunkt in Kecskemét zurück.
Die Luftabwehrsysteme der NATO und Ungarns funktionierten wie vorgesehen
Péter Magyar betonte, dass sowohl der Luftüberwachungsdienst der ungarischen Streitkräfte als auch das integrierte Luftabwehrsystem der NATO während des gesamten Vorfalls effektiv funktionierten.
Aus der Erklärung des Ministerpräsidenten geht hervor, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handelte und dass die Situation geklärt war, sobald die Kommunikation mit dem Passagierflugzeug wiederhergestellt war.
Obwohl solche Vorfälle relativ selten sind, umfassen die Luftüberwachungsmissionen der NATO routinemäßig das Abfangen und Identifizieren von zivilen oder militärischen Flugzeugen, die die erforderliche Kommunikation mit der Flugsicherung nicht aufrechterhalten.
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