Budapest fällt im globalen Ranking zur Lebensqualität zurück: So schnitt die Stadt im Vergleich zu anderen Hauptstädten der Region ab

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Budapest ist im aktuellen weltweiten Ranking zur Lebensqualität, das von der Economist Intelligence Unit (EIU) erstellt wurde, um vier Plätze zurückgefallen und verzeichnet damit einen der stärksten Rückgänge weltweit. Trotz dieses Rückschlags bleibt die ungarische Hauptstadt die am höchsten platzierte Hauptstadt in Mittel- und Osteuropa.

Kopenhagen bleibt die lebenswerteste Stadt der Welt

Laut dem „Global Liveability Index 2026“ der Economist Intelligence Unit hat Kopenhagen zum zweiten Mal in Folge seinen Platz als lebenswerteste Stadt der Welt behauptet. Die dänische Hauptstadt erzielte 98 von 100 Punkten und erhielt die Bestnote in den Bereichen Stabilität, Bildung und Infrastruktur.

Die zehn lebenswertesten Städte der Welt im Jahr 2026 sind:

  1. Kopenhagen, Dänemark
  2. Wien, Österreich
  3. Melbourne, Australien
  4. Sydney, Australien
  5. Zürich, Schweiz
  6. Genf, Schweiz
  7. Osaka, Japan
  8. Adelaide, Australien
  9. Vancouver, Kanada
  10. Tokio, Japan

Das Ranking bewertet 173 Städte weltweit in fünf Kategorien:

  • Stabilität
  • Gesundheitswesen
  • Kultur und Umwelt
  • Bildung
  • Infrastruktur
copenhagen denmark
Kopenhagen, Dänemark. Foto: depositphotos.com

Budapest fällt um vier Plätze zurück

Budapest belegte in diesem Jahr Platz 36, nachdem es in der vorherigen Ausgabe des Index noch auf Platz 32 gelegen hatte, wie 444.hu berichtet.

Zwar liegt die ungarische Hauptstadt weiterhin deutlich vor allen anderen Hauptstädten in der postkommunistischen Region Mittel- und Osteuropas, doch gehört ihr Rückgang um vier Plätze zu den größten Einbußen, die in diesem Jahr verzeichnet wurden. Dem Bericht zufolge verzeichneten weltweit nur sechs Städte einen stärkeren Rückgang in der Rangliste. Fünf davon sind Städte im Nahen Osten, die von regionalen Konflikten betroffen sind, darunter Doha, Maskat und Kuwait-Stadt.

Die größten Auf- und Absteiger in der Rangliste

Den größten Sprung nach vorne machte in diesem Jahr Fuzhou in China, das sieben Plätze gutmachte. Chinesische Städte dominierten die Liste der am schnellsten aufsteigenden Standorte und belegten sechs der sieben Spitzenplätze bei den größten Verbesserungen. Die einzige Ausnahme bildete Lissabon, das sechs Plätze gutmachte.

Europa dominiert weiterhin

Europäische Städte schnitten im Lebensqualitätsindex erneut sehr gut ab: Kopenhagen, Wien, Zürich und Genf rangierten alle unter den ersten sechs weltweit. Laut der EIU zeichnen sich die am höchsten platzierten Städte durch politische Stabilität, eine hochwertige Gesundheitsversorgung und Bildung, eine effiziente Infrastruktur sowie ein attraktives städtisches Umfeld aus.

Der Bericht hebt Kopenhagens umfangreiche Fahrradinfrastruktur, die sauberen Gewässer im Hafen sowie die kompakte, fußgängerfreundliche Stadtgestaltung hervor, während Wien weiterhin die Höchstpunktzahl in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Bildung erzielt.

Damaskus bleibt die Stadt mit der geringsten Lebensqualität

Am anderen Ende der Rangliste wurde Damaskus in Syrien mit nur 32 Punkten erneut zur weltweit am wenigsten lebenswerten Stadt gekürt. Es folgte Tripolis in Libyen, während Kiew, das seit mehr als vier Jahren unter dem umfassenden Krieg Russlands gegen die Ukraine leidet, auf Platz 166 der 173 untersuchten Städte landete und damit die am schlechtesten platzierte Hauptstadt Europas ist.

Was das Ranking misst

Der jährliche „Global Liveability Index“ der EIU gilt als eines der weltweit führenden Rankings zur Lebensqualität. Jede Stadt wird anhand von Dutzenden von Indikatoren bewertet, die in fünf große Kategorien unterteilt sind. Anstatt die touristische Attraktivität oder die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu messen, bewertet der Index, wie geeignet Städte für das tägliche Leben sind, wobei Faktoren wie öffentliche Dienstleistungen, Sicherheit, Infrastruktur und Lebensbedingungen berücksichtigt werden.

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