Ungarn strebt engere regionale Beziehungen an: Außenministerin hebt Verkehr, Energie und EU-Integration hervor

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Außenministerin Anita Orbán traf sich am Donnerstag in Budapest mit Franco Dal Mas, dem Generalsekretär der Mitteleuropäischen Initiative (CEI).

In einem Facebook-Beitrag zu dem Treffen erklärte Orbán, die zugleich stellvertretende Ministerpräsidentin ist, das Hauptthema der Gespräche sei gewesen, wie die CEI eine praktische Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region gestalten könne. Sie fügte hinzu, dass sich ihre Gespräche auch auf die Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Rechtsdiplomatie sowie auf die europäische Integration des Westbalkans erstreckten.

Die Außenministerin erklärte: „Für Ungarn hat der Ausbau der mitteleuropäischen Verkehrs- und Energieverbindungen Priorität. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an regionalen Formaten, in denen aus gemeinsamen mitteleuropäischen Interessen konkrete Projekte und greifbare Ergebnisse hervorgehen.“

Sie erinnerte daran, dass die Mitteleuropäische Initiative 1989 in Budapest gegründet wurde. „Heute vereint sie 17 Länder und setzt sich dafür ein, die mitteleuropäische regionale Zusammenarbeit zu stärken und Nicht-EU-Mitgliedstaaten auf ihrem Weg zur europäischen Integration zu unterstützen“, schrieb die Ministerin.

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