17-jähriger studentischer Aushilfskraft stirbt bei tragischem Arbeitsunfall in ungarischer Fabrik

Ein 17-jähriger studentischer Aushilfsarbeiter ist bei einem tragischen Arbeitsunfall in einem Industrieunternehmen in Szeged, Südungarn, ums Leben gekommen, nachdem er in eine industrielle Schneidemaschine hineingezogen worden war. Die Behörden haben strafrechtliche Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Laut der Lokalzeitung „Délmagyar“ ereignete sich der tödliche Unfall am Donnerstag auf dem Gelände eines Unternehmens der Bauindustrie. Der Jugendliche, der über ein Partnerunternehmen einen Sommerjob ausgeübt hatte, konnte nicht mehr gerettet werden, nachdem die Maschine ihn in sich hineingezogen hatte.
Die Polizeidirektion des Komitats Csongrád-Csanád bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Gefährdung mit Todesfolge im Rahmen der Arbeitsausübung eingeleitet wurde, was nach ungarischem Recht eine Straftat darstellt.
Unternehmen bestätigt tödlichen Unfall eines studentischen Aushilfsarbeiters
Der Geschäftsführer des Unternehmens bestätigte, dass das Opfer nicht direkt bei der Firma selbst, sondern bei einem ihrer Vertragspartner beschäftigt war. In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen:
„Am 16. Juli ereignete sich an unserem Standort in Szeged ein tragischer Unfall, bei dem ein Mitarbeiter eines unserer Vertragspartner ums Leben kam. Der Vorfall wird derzeit von der Polizei und den zuständigen Behörden untersucht, mit denen wir uneingeschränkt zusammenarbeiten.“
Das Unternehmen fügte hinzu, dass es sich bis zum Abschluss der offiziellen Ermittlungen nicht weiter äußern werde, und sprach der Familie des Opfers sein aufrichtiges Beileid aus.
Ermittlungen laufen
Lokalen Berichten zufolge wurde die betroffene Maschine zum Zuschneiden und Verpacken von Dämmplatten für die Bauindustrie eingesetzt. Solche industriellen Schneidemaschinen können je nach Bauart Hochgeschwindigkeits-Kreissägen, Bandsägen oder Heißdrahtsysteme verwenden.
Einige Modelle verfügen über teilweise freiliegende Schneidmechanismen, was sie besonders gefährlich macht und sie strengen Arbeitsschutzvorschriften unterwirft. Die Polizei hat unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben.
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