„Wo sind die öffentlichen Gelder verschwunden?“: Untersuchung zu mutmaßlichen Missständen bei der ungarischen Zentralbank beginnt diese Woche

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Der parlamentarische Ausschuss, der mutmaßliche Missstände im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der Ungarischen Nationalbank (MNB) untersucht, wird am Mittwoch um 13:00 Uhr zu seiner ersten Sitzung zusammentreten, teilte die Tisza-Fraktion am Sonntagabend der Nachrichtenagentur MTI mit.
Attila Csőszi, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses, erklärte in einem auf Facebook veröffentlichten Video, dass öffentliche Gelder in Höhe von Hunderten von Milliarden Forint an von der Ungarischen Nationalbank gegründete Stiftungen überwiesen worden seien. Er erklärte, die Untersuchung solle unter anderem klären, was mit diesen Geldern geschehen sei.
Nach Angaben des Politikers wird der Ausschuss untersuchen, „wer dafür verantwortlich war und wohin die öffentlichen Gelder verschwunden sind“, wer am meisten davon profitiert hat und wofür sie ausgegeben wurden. Der Ausschuss nahm seine Arbeit auf Initiative der Tisza-Fraktion auf.
Als Beispiel führte Csőszi den Fall von Kecskemét an, wo die János-Neumann-Universität und Tudásváros 144 Milliarden HUF erhielten. Er behauptete jedoch, dass ein erheblicher Teil des Geldes – 127,5 Milliarden HUF – „an der Börse verspielt“ worden sei.
Er verwies zudem auf eine Immobilie in Balatonakarattya und erklärte, dass 20 Milliarden HUF für deren Renovierung aufgewendet worden seien, bevor sie anschließend für 9 Milliarden HUF zum Verkauf angeboten wurde. In Bezug auf den Hauptsitz der MNB sprach Csőszi die Baukosten an und erklärte, das ursprüngliche Budget von 55 Milliarden HUF sei schließlich auf 105 Milliarden HUF angestiegen.
Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses erklärte, das Ziel bestehe darin, festzustellen, wer für die Geschehnisse verantwortlich sei. Er fügte hinzu, das oberste Ziel sei es, sicherzustellen, dass sich ähnliche Fälle in Zukunft nicht wiederholen könnten.
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