Der israelische Botschafter in Budapest freut sich über die Zusammenarbeit mit der Tisza- Regierung

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“Die Beziehungen zwischen Israel und Ungarn beruhen nicht auf einem einzigen Moment oder der Amtszeit einer einzelnen Regierung. Sie beruhen auf einem breiten Rahmen von gemeinsamen Interessen und Prioritäten. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der neuen ungarischen Regierung und sind zuversichtlich, dass die enge Kooperation zwischen unseren beiden Ländern fortgesetzt wird. Gleichzeitig handelt es sich nicht um eine Beziehung, die in den Kinderschuhen steckt. Wir bauen auf jahrelangen Vereinbarungen, institutionellen Partnerschaften und erfolgreichen Projekten auf, die bereits eine solide Grundlage bilden.”
Bei einem Empfang in Budapest anlässlich des 78. Jahrestages der Unabhängigkeit Israels betonte Botschafterin Maya Kadosh, dass “die Beziehungen zwischen Israel und Ungarn inzwischen zu einer der stärksten und stabilsten Partnerschaften Israels in Europa geworden sind.”
In ihrer Ansprache betonte sie, dass die Stärke der bilateralen Beziehungen nicht nur auf den politischen Dialog zwischen den Regierungen zurückzuführen ist, sondern auch auf “das umfangreiche Beziehungsnetz, das sich im Laufe der Jahre in der Wirtschaft, in Institutionen, Universitäten, Unternehmen und natürlich zwischen den Menschen entwickelt hat.”

Der Botschafter betonte auch, dass “wirklich dauerhafte internationale Beziehungen nicht allein von Wahlergebnissen oder politischen Zyklen abhängen können. Sie müssen auf gemeinsamen Interessen, nachhaltiger Zusammenarbeit und einem echten Verständnis füreinander beruhen.
Sie wies auf konkrete Erfolge hin und erinnerte daran, dass Budapest im vergangenen Oktober Gastgeber eines großen israelisch-ungarischen Wirtschaftsforums war, an dem mehr als 30 israelische Unternehmen und über 100 ungarische Firmen teilnahmen. “Dies war keine feierliche Veranstaltung. Es war eine praktische, ergebnisorientierte Zusammenarbeit”, sagte sie.

Der Tourismus wurde als herausragendes Beispiel für die wachsenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern angeführt. “Im Jahr 2024 besuchten mehr als 215.000 Israelis Ungarn und generierten fast 700.000 Gästeübernachtungen im ganzen Land”, sagte sie.
Die Botschafterin hob auch die wachsende Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Cybertechnologie, Innovation, künstliche Intelligenz, Bildung und beruflicher Austausch hervor.
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Márton Hajdu, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, sprach ebenfalls auf der Veranstaltung und betonte, dass “eine starke und stabile ungarisch-israelische Beziehung zutiefst im nationalen Interesse Ungarns liegt.” In seinen Ausführungen betonte er die Bedeutung der jüdischen Gemeinde in Ungarn sowie die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen den beiden Ländern, die “eine echte Brücke zwischen Ungarn und Israel bilden.”

Herr Hajdu stellte weiter fest, dass “die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Wissenschaft, Cybersicherheit, Energie, Bildung, Verteidigung und Wirtschaft sowohl für die Ungarn als auch für die Israelis greifbare Vorteile mit sich bringt.”
Er fügte hinzu: “Israel und Ungarn verstehen gleichermaßen, dass Identität, Souveränität und Sicherheit keine abstrakten Konzepte sind, sondern gelebte Realitäten. Sie erfordern Verantwortung, feste Bündnisse und zuverlässige Freunde.”
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