Der ungarische Star Martin Molnár feiert einen emotionalen ersten Podiumsplatz vor heimischem Publikum auf dem Hungaroring!

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Das ungarische Rennsporttalent Martin Molnár feierte am Sonntag einen Meilenstein in seiner Karriere, als er sich beim GB3-Meisterschaftswochenende auf dem Hungaroring seinen allerersten Podiumsplatz auf heimischem Boden sicherte.

Der Fahrer von Rodin Motorsport überquerte nach einem dramatischen Rennen voller Safety-Car-Phasen, Ausfälle und technischer Pannen als Zweiter die Ziellinie und begeisterte das heimische Publikum mit einer der stärksten Leistungen seiner GB3-Karriere. Das Ergebnis ist Molnárs viertes Podium in der britischen Formel-3-Meisterschaft und sein erstes in Ungarn.

Chaotisches Rennen schafft Chancen

Molnár startete von Platz drei der Startaufstellung neben seiner Teamkollegin Abbi Pulling, gelangte sauber aus den Startlöchern und behielt seine Position souverän, während Pole-Setter Nikita Bedrin und Deagen Fairclough in den ersten Kurven einen erbitterten Kampf um die Führung lieferten. Ihr Duell wurde jedoch fast sofort unterbrochen, als ein Zwischenfall in der ersten Runde Peter Bouzinelos und Rowan Campbell-Pilling aus dem Rennen warf und den Einsatz des Safety Cars zur Folge hatte.

Kurz darauf folgte ein noch größeres Drama. Fairclough, der auf dem zweiten Platz gelegen hatte, erlitt einen technischen Defekt und musste aufgeben, wodurch Molnár hinter Bedrin auf den zweiten Platz vorrückte. Nach zwei Safety-Car-Phasen und mehreren Neustarts wirkte der Ungar zunehmend selbstbewusst, als das Rennen seinen Rhythmus fand.

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Foto: Makai Gergely | MOTAM

Brillante Aufholjagd sichert den zweiten Platz

Sobald das DRS zur Verfügung stand, überholte Maxim Rehm Molnár in Kurve 1 kurzzeitig und übernahm den zweiten Platz. Der Ungar schlug jedoch innerhalb weniger Kurven zurück und holte sich in einem beeindruckenden Rad-an-Rad-Kampf den Platz zurück. Nur wenige Augenblicke später fand Rehm’s eigenes Rennen ein jähes Ende, nachdem an seinem Fahrzeug ein technisches Problem auftrat, wodurch Molnár hinter sich freie Fahrt hatte.

Obwohl Bedrin einen Vorsprung von mehr als drei Sekunden herausgefahren hatte, zeigte Molnár einen hervorragenden Schlussstint, in dem er den Rückstand stetig verkürzte und Lucas Fluxá souverän hinter sich hielt. Schließlich überquerte er die Ziellinie mit etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Bedrin und sicherte sich vor heimischem Publikum einen emotionalen zweiten Platz.

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Martin Molnár. Foto: Makai Gergely | MOTAM

Molnár: „Ich werde mich für immer an diese Momente erinnern“

Nach dem Rennen blickte Molnár sowohl auf die Herausforderungen als auch auf die Emotionen zurück, die mit seinem ersten Podiumsplatz vor heimischem Publikum verbunden waren.

„Ich hatte einen guten Start und konnte den dritten Platz halten, während ich dicht an den Spitzenfahrern dranblieb. Dann kam sofort das Safety-Car auf die Strecke, und nach dem Neustart herrschte etwas Verwirrung, da wir nicht wirklich verstanden hatten, was passiert war.“

Er räumte ein, einen kleinen Fehler begangen zu haben, der ihn kurzzeitig den zweiten Platz kostete, konnte sich jedoch wieder erholen, nachdem Rehm mit technischen Problemen zu kämpfen hatte.

„Ich habe in dieser Saison selbst technische Ausfälle erlebt, daher bin ich froh, dass diesmal bei meinem Heimrennen das Glück auf meiner Seite war. Unser Tempo war zu Beginn nicht besonders stark, aber gegen Ende verbesserte es sich deutlich, und ich konnte den Rückstand auf Bedrin verkürzen.“

Der 18-Jährige bedankte sich zudem bei den ungarischen Fans für deren Unterstützung.

„Die ungarischen Fans haben mir schon vor dem Start so viel Energie gegeben, und danach war es unglaublich, ihre Freude zu sehen. Diese Momente werde ich für immer in Erinnerung behalten.“

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Martin Molnár. Foto: Makai Gergely | MOTAM

Es steht noch ein Rennen aus

Das Wochenende auf dem Hungaroring endet mit dem dritten und letzten GB3-Rennen, bei dem ein umgekehrtes Startfeld zum Einsatz kommt. Molnár geht von Platz zehn der Startaufstellung ins Rennen und möchte das Heimrennen mit einem weiteren Erfolg abschließen. Gestärkt durch seinen bahnbrechenden Podiumsplatz vor heimischem Publikum und sein starkes Renntempo in der Schlussphase hofft der junge Ungar, vor den heimischen Zuschauern erneut eine beeindruckende Aufholjagd hinlegen zu können.

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