Die Obergrenze für Kraftstoffpreise läuft heute aus – unabhängige Tankstellen fordern Entschädigung

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Der Verband unabhängiger Tankstellen (FBSZ) fordert eine Entschädigung für die durch die Kraftstoffpreisobergrenze entstandenen Verluste sowie eine Überarbeitung der Vorschriften, wie Vertreter des Verbandes am Freitag mitteilten.
Der FBSZ erklärte, das System der Kraftstoffpreisobergrenze habe den ungarischen familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen, die Tankstellen betreiben, direkte Verluste in Höhe von rund 7,5 bis 8 Mrd. HUF verursacht. Diese Verluste seien darauf zurückzuführen, dass die Einzelhandels- und Großhandelspreise auf demselben Niveau festgesetzt worden seien, sodass zwischen beiden keine Marge bestehe, während die betroffenen Unternehmen Steuern zahlen und ihren Betrieb aufrechterhalten müssten, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur.
Die Mitglieder des Verbandes machen etwa die Hälfte aller Tankstellen in Ungarn aus. Diese Tankstellen tragen 30 Prozent der von Tankstellen an den Staatshaushalt abgeführten Steuern bei. Dennoch hätten sie die vor dem Regierungswechsel ausgehandelte Entschädigung in Höhe von 6 Mrd. HUF für die ersten drei Monate der Kraftstoffpreisobergrenzen noch immer nicht erhalten, hieß es.
Der FBSZ kritisierte zudem, dass der Verordnungsentwurf dem Minister für Wirtschaft und Energie das Recht einräumt, den offiziellen Preis „auf völlig subjektive Weise und ohne jegliche Kontrolle“ festzulegen. Ihr Ziel ist es, dass das Gesetz angemessene Kriterien für die Festlegung des offiziellen Kraftstoffpreises vorschreibt.
Die Preise für Benzin und Diesel sind seit März auf 595 HUF/Liter bzw. 615 HUF/Liter begrenzt.
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Die Preisobergrenze für Kraftstoffe läuft heute in Ungarn aus, da die Regierung die Notmaßnahme aufhebt
Titelbild: László Gépész, Präsident des Verbandes unabhängiger Tankstellen (FBSZ) (links), der Fidesz-Abgeordnete Balázs Németh (2. von links), FBSZ-Vorstandsmitglied Gábor Egri (3. von links) und Verbandsmitglied István Poczok, (4. von links) nehmen an einer Pressekonferenz des FBSZ an einer Tankstelle in Inárcs am 26. Juni 2026 teil. Die Tankstelle schloss sich dem Streikaufruf des Verbandes an und verkaufte an diesem Tag keinen Kraftstoff. Der Verband unabhängiger Tankstellen fordert eine Entschädigung für die durch die Kraftstoffpreisbindung entstandenen Verluste sowie eine Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen. Foto: MTI/Márton Kovács

