In Szeged, Ungarn, brechen mehrere Brände aus; der Zugverkehr in der Nähe der Brandherde wurde eingestellt

Am Samstag brachen in und um Szeged mehrere Brände aus; die Feuerwehr bekämpfte die Flammen auf einer Fläche von mehreren tausend Quadratmetern, und der Zugverkehr wurde aufgrund eines der Vorfälle vorübergehend eingestellt.

Einer der größten Brände wurde in der Nähe der Vértói-Straße und der Merkúr-Straße gemeldet, wo trockenes Gras und Laub neben den Bahngleisen in Brand geraten waren. Feuerwehrleute aus Makó, Ruzsa, Hódmezővásárhely und Kiskunmajsa wurden unter der Leitung des Katastrophenschutzdienstes des Komitats Csongrád-Csanád eingesetzt.

Die Flammen bedrohten einen nahegelegenen Solarpark, doch den Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf die Anlage zu verhindern. Der Bahnverkehr zwischen der Sándorfalvi-Straße und der Vértói-Straße wurde aufgrund des Brandes ebenfalls vorübergehend eingestellt. Die Flammen wurden mit sechs Wasserstrahlen eingedämmt.

Auch Heuballen und Gebäude gerieten in Brand

Die Feuerwehr wurde zudem zur Erdőszéli-Straße gerufen, wo etwa 60 große runde Heuballen in Brand geraten waren. Bei dem Vorfall gerieten auch ein Schuppen und ein Anhänger in Brand. Feuerwehrleuten aus Szeged und Kistelek gelang es, die Flammen zu löschen, und sie führten anschließend Nachlöscharbeiten durch.

Es ist davon auszugehen, dass der Brand der Heuballen weitere Maßnahmen erfordern wird, da die Einsatzkräfte die Stapel auseinandernehmen müssen, um die verbleibenden Glutnester zu beseitigen.

Waldvegetation gerät in Brand

Ein weiterer Brand brach entlang der Bordányi-Straße aus, wo etwa 2.000 Quadratmeter Waldunterwuchs, trockenes Gras und Laub in Flammen aufgingen.

Die Flammen stellten eine Gefahr für einen unbewohnten Bauernhof dar, doch die Feuerwehrleute konnten die Lage unter Kontrolle bringen. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Szeged setzten ihre Arbeit vor Ort fort, wobei das Löschwasser von einem Wassertankwagen eines örtlichen Freiwilligenvereins bereitgestellt wurde.

Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Einsätze vor Ort noch über einen längeren Zeitraum andauern könnten.

Trockene Vegetation erhöht die Brandgefahr

Die Vorfälle verdeutlichen die erhöhte Brandgefahr, die durch trockene Vegetation im Sommer entsteht. Die Feuerwehr musste innerhalb kurzer Zeit an mehreren verschiedenen Orten rund um Szeged ausrücken, darunter zu einem weiteren Vegetationsbrand entlang der Vértói-Straße, der sich über eine Fläche von etwa 1,5 Hektar erstreckte.

Die Rettungsdienste setzten Einsatzkräfte aus mehreren umliegenden Orten ein, um die Brände zu bekämpfen und zu verhindern, dass sich die Flammen auf nahegelegene Infrastruktur und Gebäude ausbreiten. Den Anwohnern in den betroffenen Gebieten wird empfohlen, den Anweisungen der Rettungsdienste Folge zu leisten und sich nicht den laufenden Löscharbeiten zu nähern.

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