Minister verspricht, dass veraltete Nahverkehrszüge bald ersetzt werden

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Im Rahmen des Baross-Gábor-Eisenbahnentwicklungsplans sollen die 50 Jahre alten Nahverkehrszüge ersetzt werden; das Beschaffungsverfahren für die Erneuerung der gesamten HÉV-Flotte auf den Linien H5 (Szentendre), H6 (Ráckeve) und H7 (Csepel) soll noch in diesem Jahr eingeleitet werden, schrieb Dávid Vitézy, Minister für Verkehr und Investitionen, am Mittwoch in einem Facebook-Beitrag.

42 neue Nahverkehrszüge

Er erklärte, dass 42 neue, moderne, 120 Meter lange Zugsätze mit Hilfe von an Ungarn zurückgeflossenen EU-Mitteln angeschafft werden sollen. Die erforderliche Ausschreibung wird noch in diesem Jahr veröffentlicht, und die ersten Züge könnten im Jahr 2030 in Betrieb genommen werden.

Die Flotte werde durch barrierefreie, klimatisierte und moderne Fahrzeuge modernisiert, die den Fahrgästen einen komfortableren, schnelleren und zuverlässigeren Service bieten würden, fügte er hinzu.

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Derzeit werden Budapest und sein Umland von vier HÉV-Linien bedient: H5 (Szentendre), H6 (Ráckeve), H7 (Csepel) sowie H8–H9 (Gödöllő und Csömör).
Bild: Kemény Máté / Wikimedia Commons

Er erklärte, dass in den letzten Jahren Hunderttausende Menschen vom Land nach Budapest sowie von der Hauptstadt in den umliegenden Pendlergürtel und die Außenbezirke gezogen seien, oft ohne angemessene Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Infolgedessen habe der Verkehr weiter zugenommen, und das Leben in der Budapester Innenstadt sei zunehmend schwieriger geworden.

Die einzige wirkliche Abhilfe, so schrieb er, sei ein hochwertiger öffentlicher Nahverkehr, und eine der wichtigsten Voraussetzungen sei, dass die HÉV in Bezug auf Komfort, Qualität und Geschwindigkeit eine echte Alternative zum Auto darstelle.

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