„Nur Orbán kann uns zusammenhalten“: Fidesz stellt sich hinter den ehemaligen Ministerpräsidenten

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Um das Lager zusammenzuhalten, ist Viktor Orbán notwendig, weshalb der ehemalige Ministerpräsident den Vorsitz der Fidesz-Partei für ein Jahr übernimmt, erklärte Gergely Gulyás, der Fraktionsvorsitzende der Partei, am Samstag auf dem 32. Erneuerungskongress der Fidesz in Budapest.
Um die Partei zu erneuern, dürfen die Ziele eines „bürgerlichen Ungarns“ nicht aufgegeben werden. Die organisatorische Umgestaltung der Partei und die Ausweitung des sozialen Dialogs könnten hierfür neue Instrumente sein, sagte er.
In Bezug auf die Vorwürfe von Ministerpräsident Peter Magyar, die Regierung unter Orbán habe Pläne für ein Migrantenlager in Vitnyéd gehabt, erklärte Gulyás, dass ein Regierungsbeschluss gefasst worden sei, in dem das Lager in Vitnyéd enthalten war, um mit der EU über die Aufhebung einer gegen Ungarn verhängten Geldstrafe verhandeln zu können; man habe jedoch nie die Absicht gehabt, es zu errichten, „es war ein taktisches Mittel für die Verhandlungen“.
Der Vorsitzende des Fidesz-Vorstands, László Kövér, erklärte in seiner Einschätzung, der Zeitraum zwischen 2012 und 2022 sei für Ungarn die erfolgreichste Phase in den mehr als hundert Jahren seit Ausbruch des Ersten Weltkriegs gewesen und habe dem Land und den Familien einen kontinuierlichen und bedeutenden Aufschwung beschert.

Kövér sagte, sie seien sich alle bewusst, dass dies nicht bedeute, dass sie ohne Fehler, Versäumnisse oder Schwächen regiert hätten, und sie seien sogar bereit, die Kritik ihrer Gegner zu akzeptieren, dass sie nicht gut regiert und nicht genug erreicht hätten.
Er sagte, es stünden schwere Zeiten bevor, da das Team, das von außen „manipuliert“ worden sei und das im Falle einer Niederlage bereit gewesen wäre, Blut zu vergießen – wie die Ukrainer –, Ungarn „eine Flut von Tränen“ bescheren werde. „Sie werden das Land an jene ausländischen Interessen verkaufen und ausliefern, die es ausplündern wollen, so wie sie dies in der Zeit vor 2010 ungehindert tun konnten“, fügte er hinzu.
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Der ehemalige Minister Tibor Navracsics sagte, die Tisza-Partei habe ein humanes und funktionsfähiges Ungarn sowie ein System der gegenseitigen Kontrolle versprochen, doch stattdessen hätten sie ein „unmenschliches und dysfunktionales Ungarn“ mit „einem Mangel an Zurückhaltung und Ausgleich“ erhalten.

Er bezeichnete die vergangenen 16 Jahre als Erfolgsgeschichte, da die ungarische Mittelschicht finanziell noch nie so stark gewesen sei. Er sagte, die Bürgermeister, Kommunalvertreter, Kreisversammlungspräsidenten und Kreisvertreter der Fidesz seien die „Goldreserven“ der Partei, da sie „trotz aller möglichen Drohungen seitens der Tisza-Partei“ den Weg in die Zukunft weisen würden.
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