Revolutionäre ungarische Innovation auf Revolut verfügbar – doch niemand hat daran gedacht, darüber zu informieren

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Noch Ende Mai waren weder Zahlungsanfragen noch QR-basierte Qvik-Zahlungen in der „ungarischen“ Version von Revolut verfügbar. Das hat sich nun geändert – obwohl das Unternehmen offenbar versäumt hat, diese Entwicklung zu kommunizieren.
So vermeiden Sie höhere Gebühren bei Revolut – vorerst
Wir haben bereits berichtet, dass das in Litauen ansässige Unternehmen Revolut Anfang dieses Jahres seine ungarische Niederlassung gegründet hat und seitdem stetig lokale Kontoinhaber migriert. Kunden, die zuvor litauische Bankkontonummern hatten, erhalten nun ungarische IBANs in Forint. Das bedeutet, dass Gehälter nun direkt auf diese Konten überwiesen werden können, Inlandsüberweisungen als lokale Transaktionen behandelt werden und der Kundensupport auch auf Ungarisch verfügbar ist. Damit können Revolut-Konten nun als primäre Banklösung dienen.
Um sich jedoch an das ungarische regulatorische Umfeld anzupassen, sah sich das Unternehmen gezwungen, eine Gebühr von 0,45 Prozent für Überweisungen über 50.000 Forint einzuführen, wobei die Obergrenze bei 20.000 Forint pro Transaktion liegt. Laut biztosdontes.hu behält Revolut keinen Teil dieser Gebühr ein. Die Änderung trat am 18. Mai 2026 in Kraft. Premium- und Metal-Kunden profitieren von einem monatlichen Freibetrag von einer Million Forint, während Ultra-Kunden weiterhin vollständig davon befreit sind. Kunden mit Standard- und Plus-Tarifen müssen jedoch die volle Gebühr entrichten.

Kostenlose, einfache und sichere Überweisungen
Das Unternehmen baut sein Angebot im Inland weiter aus, und obwohl es die Neuerung nicht offiziell angekündigt hat, hat revb.hu festgestellt, dass das ungarische Qvik-System und die Zahlungsaufforderungsfunktion nun für lokale Nutzer verfügbar sind. Der Blog fügte hinzu, dass Qvik nur bis Ende Juni zugänglich sein wird.
„Das Anfordern von Geld über Qvik ist genauso einfach wie das Aufladen per Karte“, schreiben sie. „Im Qvik-Menü können Nutzer Geld senden und anfordern sowie auf einen QR-Code-Scanner für Zahlungen an der Kasse im Geschäft zugreifen.“ Ihre Erfahrungen deuten darauf hin, dass Transaktionen zwischen ungarischen Banken in beide Richtungen reibungslos funktionieren.

Mit Qvik können Überweisungen unter 20 Millionen Forint gebührenfrei – ohne Überweisungsgebühren oder Transaktionsabgaben – durchgeführt werden, allerdings nur vorübergehend. Wie oben erwähnt, werden regulatorische Anforderungen bald die Einführung von Gebühren für Überweisungen über 50.000 Forint vorschreiben.
Falls Sie es verpasst haben: Revolut führt wichtige Änderung bezüglich Überweisungsgebühren ein
Eine ungarische Innovation mit disruptivem Potenzial
Wie Világgazdaság berichtet, besteht einer der Hauptvorteile von Qvik darin, dass Nutzer keine Kartendaten eingeben müssen. Transaktionen können stattdessen per Mobiltelefon autorisiert werden – durch Scannen eines QR-Codes, über NFC-Kontakt oder durch Anklicken eines Qvik-Links. Überweisungen werden über das Sofortzahlungssystem abgewickelt, sodass Händler sofort auf eingehende Gelder zugreifen können, im Gegensatz zu herkömmlichen Kartenzahlungen, bei denen die Abrechnung mehrere Tage dauern kann.
Zu den weiteren Vorteilen zählen der Wegfall von Transaktionsgebühren durch Banken sowie die aktive Unterstützung der Ungarischen Nationalbank bei der breiten Einführung des Systems.
Revolut hat derzeit 2,3 Millionen Kunden in Ungarn – und diese Zahl steigt weiter an.
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