Ungarn gewinnt fast 400 MW zurück, da das Kraftwerk Dunamenti vorzeitig wieder seine volle Leistung erreicht hat!

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Ungarns Stromnetz erhielt am Samstag einen erheblichen Schub, nachdem das Kraftwerk Dunamenti in Százhalombatta nach mehrtägigen Reparaturarbeiten erfolgreich wieder den Vollbetrieb aufgenommen hatte und damit während des anhaltenden Energie-Notstands des Landes fast 400 Megawatt Erzeugungskapazität wiederherstellte.
Der Betreiber gab bekannt, dass der Kraftwerksblock G3 am 1. August nach erfolgreich abgeschlossenen technischen Inspektionen und Testläufen den Vollbetrieb wieder aufgenommen hat. Der Block wurde um 16:45 Uhr wieder an das nationale Stromnetz angeschlossen, wodurch seine Erzeugungskapazität von fast 400 MW erneut zur Verfügung steht.
Früher als erwartet erfolgter Wiederanlauf
Ministerpräsident Péter Magyar begrüßte diese Entwicklung in einem Facebook-Beitrag und bezeichnete sie als „wichtige Nachricht“.
„Das Kraftwerk Dunamenti in Százhalombatta ist dank schneller Reparaturarbeiten bereits nach drei Tagen wieder in Betrieb. Damit stehen zusätzliche 360 MW Leistung zur Verfügung. Ich danke allen, die an den Reparaturarbeiten beteiligt waren“, schrieb der Ministerpräsident.
Erst einen Tag zuvor hatte Magyar angedeutet, dass das Kraftwerk voraussichtlich am Sonntag den Betrieb wieder aufnehmen werde, was bedeutet, dass die Wiederinbetriebnahme früher als geplant erfolgte.
Reparaturen durch technischen Defekt verzögert
Der Wiederanlauf des Blocks G3 war ursprünglich für den 29. Juli geplant, musste jedoch ausgesetzt werden, nachdem Ingenieure einen technischen Defekt an einer Spezialdichtung eines der Schutzventile der Dampfturbine festgestellt hatten. Nach Angaben des Betreibers konnte der Block erst wieder in Betrieb genommen werden, nachdem die erforderlichen Reparaturen, umfassende technische Überprüfungen und ein erfolgreicher Probebetrieb abgeschlossen waren.
Wichtige Unterstützung während der Energiekrise
Die Wiederinbetriebnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das ungarische Stromnetz aufgrund außergewöhnlich niedriger Wasserstände an der Donau weiterhin unter starkem Druck steht, was eine schrittweise Reduzierung der Leistung im Kernkraftwerk Paks erzwungen hat.
Obwohl die wiederhergestellte Kapazität des Kraftwerks Dunamenti das nationale Stromnetz erheblich stärkt, gleicht sie den jüngsten Ausfall in Paks nicht vollständig aus. Allein am Samstag wurde eine weitere Turbine des Kernkraftwerks aufgrund des niedrigen Flusspegels vom Netz genommen, wodurch sich die Leistung von Paks um rund 480 MW verringerte.
Das Kraftwerk Dunamenti, das seit 2022 im Besitz der MET-Gruppe ist, ist Ungarns größtes Gaskraftwerk und hat sich zu einem zentralen Bestandteil der Bemühungen der Regierung entwickelt, die Stromversorgung während der aktuellen Energiekrise aufrechtzuerhalten.
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