Ungarn restauriert christliche Kirchen im Nahen Osten

Ungarn arbeitet mit den Libanesen zusammen, um das christliche Kulturerbe zu bewahren. Es ist also kein Zufall, dass die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV. in den Libanon führen wird, sagte Tristan Azbej, Leiter des Programms des Außenministeriums zur Unterstützung verfolgter Christen, am Dienstag. Mit Hilfe von ungarischen Steuergeldern wurden libanesische Kirchen mit ungarischer Unterstützung restauriert.
Ungarn restauriert Kirchen im Libanon
Azbej, der Staatssekretär für Programme zur Unterstützung verfolgter Christen, sagte der MTI bei der Eröffnung einer Ausstellung in Rom am Dienstagabend, in der libanesische Kirchen gezeigt wurden, die mit ungarischer Hilfe restauriert wurden, dass die Unterstützung der Christen im Nahen Osten nicht nur ein Regierungsprogramm für Ungarn sei, sondern auch eine nationale Aufgabe.
Er fügte hinzu, dass der Libanon eine Schlüsselrolle in der Region spielt, unter anderem wegen der Präsenz einer christlichen Gemeinschaft, die immer noch in großer Zahl im Lande lebt.
Neue Arbeitsplätze, Tourismus, Eindämmung der Auswanderung
Der Staatssekretär eröffnete die Ausstellung Hoffnung aus den Ruinen in der Ungarischen Akademie in Rom, die Fotos von 63 historischen, meist mittelalterlichen libanesischen Kirchen zeigt, die seit 2018 im Rahmen des Programms Ungarn hilft renoviert wurden.
Péter Kovács, Geschäftsführer von Hungary Helps, erklärte gegenüber der MTI, dass die Restaurierung der Kirchen Arbeitsplätze geschaffen habe und sie nun auch touristische Ziele seien, so dass das ungarische Projekt auch dazu beitrage, die Auswanderung aus dem Libanon einzudämmen.
Zur Unterstützung anderer Länder des Nahen Ostens fügte Kovacs hinzu, dass die Lage in Syrien nach wie vor instabil sei und dass auch das Heilige Land, der Gazastreifen und das Westjordanland dringend humanitäre Hilfe benötigten.
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