Video: Zwei 14-Jährige nach Brandstiftung und Vandalismus an einer ungarischen Schule festgenommen

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Zwei Jugendliche wurden identifiziert und festgenommen, nachdem sie vor einer weiterführenden Schule in Polgár im Osten Ungarns Müll in Brand gesetzt, Bäume beschädigt und Steine auf eine Überwachungskamera geworfen hatten. Berichten zufolge konnte die Polizei die Verdächtigen innerhalb von nur 24 Stunden identifizieren.

Der Vorfall löste in der Stadt große Empörung aus, nachdem Aufnahmen der Überwachungskamera zeigten, wie die Jugendlichen den öffentlichen Raum vor der örtlichen Sekundarschule verwüsteten.

Die Kamerabilder hielten den Vandalismus fest

Der Bürgermeister von Polgár, József Tóth, berichtete zunächst in einem ungewöhnlich verärgerten Beitrag in den sozialen Medien über den Vorfall und brachte dabei seine Frustration über die Zerstörung von Bäumen, Sträuchern und Blumen zum Ausdruck, die während des heißen und ungewöhnlich trockenen Sommers sorgfältig gepflegt worden waren.

Die Überwachungskameras der Stadt zeichneten auf, wie zwei junge Menschen neu gepflanzte Bäume aus dem Boden rissen, bevor sie offenbar Müll im öffentlichen Bereich in Brand setzten. Den vom Bürgermeister veröffentlichten Aufnahmen zufolge warfen sie zudem Steine auf eine der Kameras. Der Schaden entstand trotz der Bemühungen der Gemeinde, den Bereich während der Sommerhitze und der ausbleibenden Niederschläge in gutem Zustand zu halten.

Die Polizei konnte die Verdächtigen innerhalb eines Tages identifizieren

Der Vandalismus führte zu sofortigen polizeilichen Ermittlungen. Laut HAON konnten Beamte im Komitat Hajdú-Bihar die mutmaßlichen Täter innerhalb von 24 Stunden identifizieren. Bei den Verdächtigen handelt es sich Berichten zufolge um zwei 14-jährige Jungen.

Der Bürgermeister veröffentlichte daraufhin ein Foto eines der Minderjährigen in den sozialen Medien, wobei er die Jugendlichen beschrieb, sie hätten die Grundregeln des Zusammenlebens missachtet, und forderte, dass sie die rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns tragen müssten. „Neben der rechtlichen Rechenschaftspflicht sollten seine Taten auch öffentliche Verurteilung und Verachtung nach sich ziehen“, fügte er hinzu.

Gleichzeitig lösten seine Äußerungen eine Diskussion darüber aus, wie Gemeinden auf schwerwiegende Sachbeschädigungen durch Minderjährige reagieren sollten, insbesondere wenn es um öffentliches Eigentum und potenziell gefährliche Handlungen wie Brandstiftung geht.

Der Fall hat vor Ort große Aufmerksamkeit erregt, wobei die Anwohner ihre Empörung über die Zerstörung öffentlicher Grünanlagen und den offensichtlichen Versuch, das Überwachungssystem der Stadt zu beschädigen, zum Ausdruck brachten. Die Ermittlungen werden die genauen Umstände des Vorfalls klären und zeigen, mit welchen rechtlichen Konsequenzen die beiden Jugendlichen zu rechnen haben.

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