PM Orbán verbietet Drohnen im ungarischen Komitat und setzt Streitkräfte ein, um Energieanlagen vor einem ukrainischen Angriff zu schützen

Premierminister Viktor Orbán hat die Verstärkung der Verteidigungsanlagen um die kritische Energieinfrastruktur Ungarns angeordnet. Dies gab er in einem Video bekannt, das er am Mittwoch nach einer Sitzung des Verteidigungsrates auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte.

Der Premierminister erklärte, dass die Sitzung des Verteidigungsrates, die als Reaktion auf die Ölblockade der Ukraine einberufen wurde, gerade zu Ende gegangen sei. Seit dem 27. Januar ist kein Öl mehr über die Druschba-Pipeline in Ungarn angekommen.

“Die Daten machen deutlich, dass dieser beispiellose Stillstand keine technischen, sondern politische Ursachen hat”, sagte Orbán. “Die ukrainische Regierung übt durch die Ölblockade Druck auf Ungarn und die Slowakei aus.”

Viktor Orbán
Orbán bei der Sitzung des Verteidigungsrates. Foto: MTI/Miniszterelnök Iroda Kommunikációs Főosztály/Zoltán Fischer

Orbán fügte hinzu, er habe von den nationalen Sicherheitsdiensten Berichte erhalten, die darauf hindeuteten, dass die Ukraine weitere Aktionen vorbereite, um das Energiesystem Ungarns zu stören.

“Um dem entgegenzuwirken, habe ich die Verstärkung des Schutzes der kritischen Energieinfrastruktur angeordnet”, sagte er. “Das bedeutet, dass wir Truppen in der Nähe der wichtigsten Energieanlagen stationieren werden, zusammen mit der notwendigen Ausrüstung, um Angriffe abzuwehren. Die Polizei wird in größerer Zahl in der Nähe von bestimmten Kraftwerken, Umspannwerken und Kontrollzentren patrouillieren. Im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg habe ich ein Verbot für Drohnenflüge verhängt.”

“Ungarn lässt sich nicht erpressen”, erklärte Orbán.

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