Orbán Kabinett führt zusätzliche Maßnahmen inmitten der drohenden Treibstoffkrise ein

Die ungarische Regierung hat einen geschützten Preis für Kraftstoffe eingeführt, der am Montag um Mitternacht in Kraft tritt. Gleichzeitig hat sie die Verbrauchssteuern auf Benzin und Diesel auf das EU-Minimum gesenkt und die Ausfuhr von Rohöl, 95-Oktan-Benzin und Diesel verboten, teilte Wirtschaftsminister Márton Nagy am Montagabend in einem Facebook-Post mit.

Details über die wieder eingeführte Obergrenze für Kraftstoffpreise

Er schrieb, dass der Iran-Krieg und die Ölblockade der Ukraine die internationalen Ölpreise stark in die Höhe getrieben haben. Um Familien, Unternehmen, Landwirte und Spediteure vor den Folgen zu schützen, wird die Regierung die Kraftstoffpreise für den Einzelhandel ab Mitternacht deckeln. Der Höchstpreis für 95-Oktan-Benzin wird 595 Forint pro Liter betragen und für Diesel 615 Forint pro Liter, betonte er.

Die Kraftstofflieferanten werden 95-Oktan-Benzin und Diesel zu Preisen unterhalb des geschützten Niveaus an die Einzelhändler weitergeben. Die Obergrenze gilt nur für Fahrzeuge mit ungarischem Kennzeichen und ungarischer Zulassung, bemerkte er.

MOL pump fuel restriction
Foto: depositphotos.com

Sicherheitsvorrat freigegeben, Steuersenkung angekündigt

Die Regierung hat außerdem beschlossen, den staatlichen Sicherheitsvorrat für 45 Tage freizugeben, fügte er hinzu.

Um die Belastungen zu verringern und die Versorgungssicherheit zu erhöhen, wird die Verbrauchssteuer auf Benzin um 19,25 Forint pro Liter (von 158,8 auf 139,55 Forint) und auf Diesel um 20,48 Forint pro Liter (von 148,76 auf 128,28 Forint) gesenkt.

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Foto: Facebook/Nagy Márton

Darüber hinaus verbietet die Regierung die Ausfuhr von Rohöl, 95-Oktan-Benzin und Diesel und wird hart gegen missbräuchliche Handelspraktiken vorgehen, heißt es in dem Beitrag.

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Bildhinweis: Illustration. Lange Schlangen bildeten sich an den Tankstellen in Beirut, der Hauptstadt des Libanon, nach den Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran und den anschließenden Vergeltungsmaßnahmen am 28. Februar 2026. Quelle: Anadolu/Houssam Shbaro

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