Budapester Horror-Crash auf der Überführung hinterlässt zwei Tote, nachdem ein Auto von der Überführung gestürzt ist

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Bei einem verheerenden Unfall am späten Abend auf der Göncz Árpád városközpont Überführung in Budapest im Bezirk XIII starben zwei Menschen und vier weitere wurden verletzt, nachdem fünf Autos zusammengestoßen waren und ein Fahrzeug von der Überführung stürzte. Nach Angaben der Budapester Polizei ereignete sich der Unfall am Freitag gegen 22:35 Uhr auf der Überführung über der Kreuzung der Váci Straße und dem Róbert Károly Boulevard.
Die Rettungskräfte eilten in großer Zahl zum Unfallort. Polizei, Sanitäter und Feuerwehrleute sperrten die Überführung stundenlang, während sie Rettungsarbeiten und gerichtsmedizinische Untersuchungen durchführten. Ein Opfer starb noch am Unfallort, ein anderes erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen. Vier weitere Personen wurden als verletzt gemeldet.
Zeugenaussagen deuten auf illegale Straßenrennen hin
Erste Berichte von Augenzeugen und lokalen Medien deuten darauf hin, dass die Tragödie möglicherweise durch illegale Straßenrennen mit Hochleistungsfahrzeugen verursacht wurde. Telex berichtete, dass sich ein Audi RS7 angeblich mit sehr hoher Geschwindigkeit aus Richtung der Megyeri-Brücke auf die Überführung zubewegte, als er auf die Gegenfahrbahn abbog. Nachdem der Fahrer den Gegenverkehr bemerkt hatte, soll er ausgewichen sein und zwei Autos gestreift haben, bevor er frontal in einen Toyota Corolla Cross krachte.
Der Aufprall war so heftig, dass der Toyota ins Schleudern geriet, über die Leitplanke flog und auf die darunter liegende Straße stürzte. Augenblicke später prallte ein weiteres Fahrzeug in das Wrack auf der Brücke, wo die Sicht durch Staub und Trümmer stark eingeschränkt war. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt.
Neue Forderungen nach härterem Vorgehen gegen illegale Rennen
Nach dem Unfall reagierte Stadtrat Dávid Vitézy in den sozialen Medien heftig und nannte die Opfer “ein weiteres unschuldiges Opfer” der illegalen Rennen in der Hauptstadt.
Er argumentierte, dass Budapest dringend mehr fest installierte Blitzer, härtere Strafen für wiederholte Geschwindigkeitssünder und deutlich härtere Strafen speziell für illegale Rennen braucht. Vitézy zufolge war die Wucht des Aufpralls des Audis so extrem, dass der Toyota nicht nur die Leitplanke durchbrach, sondern über sie hinweggeschleudert wurde.
Untersuchung im Gange
Die Polizei hat noch nicht offiziell bestätigt, ob das Rennen die direkte Ursache für den Unfall war, aber die von Zeugen geschilderten Umstände und das Ausmaß der Zerstörung haben die öffentliche Debatte über rücksichtsloses Fahren in Budapest bereits intensiviert.
Die offiziellen Ermittlungen dauern an. Es wird erwartet, dass die Behörden Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und Fahrzeugdaten prüfen werden, um den genauen Ablauf der Ereignisse zu ermitteln.
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