Serbien sagt, dass die Eröffnung der Bahnlinie Budapest-Belgrad nur noch von Ungarn abhängt

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Serbien ist bereit, den Personenverkehr auf der Bahnstrecke Budapest-Belgrad aufzunehmen. Die vollständige Eröffnung hängt jetzt nur noch von Ungarn ab, sagte die serbische Verkehrsministerin Aleksandra Sofronijević.

Sie erklärte, dass der Güterverkehr auf der Strecke bereits seit dem 24. Februar läuft, was bedeutet, dass die Bahnstrecke teilweise in Betrieb ist, berichtete Szabad Magyar Szó.

Der Personenverkehr wurde jedoch noch nicht aufgenommen.

Technisches Problem auf ungarischer Seite

Laut Sofronijević ist das verbleibende Hindernis technischer Natur und bezieht sich auf die ungarische Seite des Projekts.

Sie sagte, dass die ungarische Staatsbahn MÁV für die Überwachung des ETCS-Zugsteuerungssystems verantwortlich ist, bei dem Berichten zufolge ein Fehler aufgetreten ist.

Das System ist für Züge, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h fahren, unerlässlich und gewährleistet eine sichere Signalisierung und Steuerung. Der serbische Minister sagte, das Problem müsse behoben werden, bevor der Personenverkehr wieder aufgenommen werden könne.

Upgraded Budapest-Belgrade high-speed railway line started operation
Foto: MTI/Péter Lakatos

Serbische Züge verkehren bereits in Ungarn

Sofronijević wies auch darauf hin, dass serbische SOKO-Züge bereits in Ungarn verkehren und eine Typenzulassung erhalten haben.

Sie fügte hinzu, dass die Züge, sobald alle Sicherheitssysteme voll funktionsfähig sind und die erforderliche Dokumentation vorliegt, auch individuelle Betriebsgenehmigungen erhalten werden, die für den regulären Personenverkehr erforderlich sind.

Upgraded Budapest-Belgrade high-speed railway line started operation
Foto: MTI/Péter Lakatos

Lang verzögertes Megaprojekt auf dem Prüfstand

Die Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad, ein Vorzeige-Infrastrukturprojekt, hat in den letzten Jahren wiederholt für Verzögerungen und Kritik gesorgt.

Analysten haben in der Vergangenheit auf technische Probleme und Probleme bei der Umsetzung der milliardenschweren Investition hingewiesen, die bereits mehrfach verschoben wurde.

Während der Güterverkehr inzwischen läuft, steht die Aufnahme des Personenverkehrs noch aus, so dass der vollständige Betriebsstart der Strecke noch ungewiss ist.

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