Miskolc, Lillafüred: Der Szinva-Bach färbt sich orange; menschliches Versagen vermutet – Fotos

Sprache ändern:
Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich den Einwohnern von Miskolc am Dienstag, als Abschnitte des Szinva-Baches, der durch die Stadt fließt, eine leuchtend orange Farbe annahmen. Die auffällige Verfärbung löste schnell Spekulationen aus, woraufhin Behördenvertreter und Fachleute kurz darauf vor Ort eintrafen.
Ursache der Verfärbung ermittelt – könnte es wieder passieren?
Am Ende des Tages zeichnete sich allmählich ein klareres Bild ab. Laut Bürgermeister József Tóth-Szántai deuten vorläufige Untersuchungen darauf hin, dass die Quelle der Verschmutzung auf das Heizkraftwerk in der Tatár-Straße zurückzuführen ist. An einem der von der Miskolci Hőszolgáltató Kft (MIHŐ) betriebenen Dampferzeugerkessel waren Wartungsarbeiten im Gange, bei denen eisenoxidhaltiges Wasser aus dem System abgelassen wurde.

Das Wasser hätte in das Abwassernetz geleitet werden müssen. Aufgrund eines technischen Defekts oder eines menschlichen Fehlers ist jedoch vermutlich ein Teil davon stattdessen in den Szinva gelangt.
Eisenoxid, ein Hauptbestandteil von Rost, erklärt die auffällige rostorange Färbung des Flusses. Feuerwehr, Polizei, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und weitere Experten führten Vor-Ort-Untersuchungen durch. Aktuellen Informationen zufolge stellt die Substanz kein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Vorfall ohne Folgen bleiben wird. Der Bürgermeister betonte, dass die Verunreinigung das Ökosystem des Flusses geschädigt habe, und bezeichnete die Situation als inakzeptabel. Eine umfassende Untersuchung wurde angeordnet, und die Geschäftsführung von MIHŐ wurde aufgefordert, unverzüglich Auskunft darüber zu geben, wie es zu dem Vorfall gekommen ist, wer die Verantwortung trägt und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern.
Die Farbe dürfte schnell verblassen
Der Zeitpunkt des Vorfalls ist besonders heikel, da das Heizungsunternehmen derzeit seine jährlichen Sommerwartungsarbeiten in mehreren Fernwärmezonen in Miskolc durchführt. Es bleibt unklar, inwieweit der vorliegende Fall mit diesen Arbeiten zusammenhängt.

Der Vorfall hat erneut die Anfälligkeit städtischer Gewässer in den Fokus gerückt. Obwohl davon ausgegangen wird, dass sich die orange Färbung der Szinva schnell wieder auflöst, müssen Experten dennoch das Ausmaß der Schäden für die Wasserfauna bewerten.
Die Ermittlungen dauern an; Vertreter der Stadtverwaltung haben weitere Informationen zugesagt, sobald die Ergebnisse und möglichen Folgen feststehen.
Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich den Einwohnern von Miskolc am Dienstag, als Abschnitte des durch die Stadt fließenden Szinva-Baches eine leuchtend orange Färbung annahmen. Die auffällige Verfärbung löste rasch Spekulationen aus, woraufhin Behördenvertreter und Fachleute kurz darauf vor Ort eintrafen.

Ursache der Verfärbung ermittelt – könnte es wieder passieren?
Am Ende des Tages zeichnete sich allmählich ein klareres Bild ab. Laut Bürgermeister József Tóth-Szántai deuten vorläufige Untersuchungen darauf hin, dass die Ursache der Verschmutzung auf das Heizkraftwerk in der Tatár-Straße zurückzuführen ist. An einem der von der Miskolci Hőszolgáltató Kft (MIHŐ) betriebenen Dampferzeugerkessel waren Wartungsarbeiten im Gange, bei denen eisenoxidhaltiges Wasser aus dem System abgelassen wurde.
Das Wasser hätte in das Abwassernetz geleitet werden müssen. Aufgrund eines technischen Defekts oder eines menschlichen Fehlers ist jedoch vermutlich ein Teil davon stattdessen in den Szinva gelangt.
Eisenoxid, ein Hauptbestandteil von Rost, erklärt die auffällige rostorange Färbung des Flusses. Feuerwehr, Polizei, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und weitere Experten führten Vor-Ort-Untersuchungen durch. Aktuellen Informationen zufolge stellt die Substanz kein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Vorfall ohne Folgen bleiben wird. Der Bürgermeister betonte, dass die Verunreinigung das Ökosystem des Baches geschädigt habe, und bezeichnete die Situation als inakzeptabel. Eine umfassende Untersuchung wurde angeordnet, und die Geschäftsführung von MIHŐ wurde aufgefordert, umgehend Auskunft darüber zu geben, wie es zu dem Vorfall gekommen ist, wer die Verantwortung trägt und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern.
Falls Sie es verpasst haben – Ein neues Spektakel in Ungarn: Der Velence-See könnte vollständig austrocknen – schockierendes 1-minütiges Zeitraffervideo
Die Farbe dürfte schnell verblassen
Der Zeitpunkt des Vorfalls ist besonders heikel, da das Heizungsunternehmen derzeit seine jährlichen Sommerwartungsarbeiten in mehreren Fernwärmezonen in Miskolc durchführt. Es bleibt unklar, inwieweit der vorliegende Fall mit diesen Arbeiten zusammenhängt.
Der Vorfall hat erneut die Anfälligkeit städtischer Gewässer in den Fokus gerückt. Obwohl davon ausgegangen wird, dass sich die orange Färbung der Szinva schnell wieder auflöst, müssen Experten dennoch das Ausmaß der Schäden für die Wasserfauna und -flora bewerten.
Die Ermittlungen dauern an, und Vertreter der Stadtverwaltung haben weitere Informationen zugesagt, sobald die Ergebnisse und möglichen Folgen feststehen.
Die beeindruckende Schlossinsel von Edelény soll mit Hilfe von EU-Mitteln restauriert werden – Fotos

