Wann die historische Hitzewelle in Ungarn endlich nachlassen wird – doch ist nur wenig Abkühlung zu erwarten

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Am Samstag trat eine landesweite Hitzewarnung der Stufe 3 in Kraft, da Ungarn weiterhin von einer außergewöhnlichen Hitzewelle heimgesucht wird. Der oberste Gesundheitsbeauftragte warnte, dass die anhaltenden extremen Temperaturen ernsthafte Gesundheitsrisiken mit sich bringen, insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen und im Freien arbeitende Personen.

Die historische Hitze, die durch eine anhaltende Hitzeglocke verursacht wird, dürfte nicht mehr lange anhalten – doch was danach folgt, wird wahrscheinlich kaum Erleichterung bringen.

Tagesrekord bereits gebrochen – Temperaturanstieg hält an

Laut MTI hatten die Temperaturen am Samstag um 9 Uhr morgens in weiten Teilen des Landes bereits 30 °C erreicht. Die Vorhersagen von HungaroMet gehen von Tageshöchsttemperaturen zwischen 34 °C und 39 °C aus.

Landesweit wird es überwiegend sonnig sein, mit nur vereinzelten Cumuluswolken und geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit. Es wird erwartet, dass der Wind schwach bleibt. Die Nacht wird kaum Abkühlung bringen, da die Temperaturen bis Sonntagmorgen nur auf Werte zwischen 22 °C und 30 °C sinken werden.

Im Laufe des Tages könnten weitere Rekorde fallen, wobei der Höhepunkt der Hitzewelle für Dienstag erwartet wird. HungaroMet hat bereits bestätigt, dass der Tageshöchsttemperaturrekord gebrochen wurde. Die Behörden warnen zudem vor erhöhter UV-Strahlung, die innerhalb kurzer Zeit zu schweren Sonnenbränden führen kann.

heatwave in Hungary
Foto: Facebook/MÁV-csoport

Auf mehreren Bahnstrecken, darunter den Vorortstrecken H5, H6 und H8/9, ist mit Geschwindigkeitsbegrenzungen zu rechnen. An den größeren Bahnhöfen wird Trinkwasser in Flaschen verteilt, während die Straßenverkehrsbehörden bereitstehen, um Autofahrern, die aufgrund von Unfällen auf Autobahnen im Stau stecken, Wasser zur Verfügung zu stellen.

Eine Veränderung zeichnet sich ab

Die Wasserstände der Seen sinken angesichts der anhaltenden Hitze weiter. Der durchschnittliche Wasserstand des Plattensees ist auf 75 cm gesunken, was einem Rückgang von 1 cm innerhalb eines einzigen Tages entspricht. Am Velence-See liegt der Pegel bei Agárd bei nur noch 50 cm, nachdem er innerhalb von 24 Stunden um 2 cm gesunken ist – deutlich unter den historischen Durchschnittswerten. Ein landesweites Feuerverbot bleibt weiterhin in Kraft.

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HungaroMet berichtet, dass eine Kaltfront bereits Westeuropa erreicht hat und voraussichtlich ab Mittwoch kühlere, feuchtere Luft nach Ungarn bringen wird. Die Auswirkungen werden jedoch voraussichtlich erst ab Donnerstag spürbar sein, wenn die Temperaturen um einige Grad sinken könnten und vereinzelte Schauer und Gewitter wahrscheinlicher werden.

Die Front wird zudem eine höhere Luftfeuchtigkeit mit sich bringen, was bedeutet, dass sich die Bedingungen selbst bei Temperaturen von 30 °C bis 33 °C deutlich drückender anfühlen werden, wie atv.hu schrieb. Nur gelegentliche Windböen könnten etwas Erleichterung verschaffen.

Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Experten rechnen nicht mit einem weiteren Hitzedom-Ereignis im weiteren Verlauf dieses Sommers.

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