Sechs Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, nachdem zu viel Chemikalien in ein Becken eines ungarischen Kurbads gelangt waren

Sechs Personen, darunter zwei Kinder, wurden am Samstag zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, nachdem eine große Menge Chlor in eines der Becken des Kurbads „Igali Gyógyfürdő“ im Süden Ungarns gelangt war.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag im Freizeitbadbereich des Kurbads in Igal im Komitat Somogy, nachdem sich mehrere Besucher unwohl gefühlt hatten.
Die Feuerwehr wurde zum Einsatzort gerufen und untersuchte den Bereich, nachdem dieser evakuiert worden war. Spezialisten in Schutzausrüstung führten ebenfalls Kontrollen durch, während ein mobiles Labor vor Ort Messungen vornahm.
Vier Erwachsene und zwei Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht
Rettungskräfte untersuchten nach dem Vorfall 14 Besucher. Sechs von ihnen – vier Erwachsene und zwei Kinder – wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Es liegen keine Berichte über schwere Verletzungen vor.
Laut Imre László Szántó, dem Bürgermeister von Igal, wurde der Vorfall durch ein technisches Problem verursacht, das dazu führte, dass eine übermäßige Menge an Chemikalien in eines der Becken gelangte.
Das verunreinigte Wasser wurde aufbereitet, und der Bereich wurde abgesichert. Das betroffene Schwimmbecken wurde anschließend in Zusammenarbeit mit den Katastrophenschutzbehörden, den Rettungsdiensten und der Polizei geschlossen.
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Das Schwimmbad bleibt voraussichtlich bis Montag geschlossen
Der Bürgermeister erklärte in einem von Igal Média geteilten Video, dass das betroffene Schwimmbad voraussichtlich bis Montag geschlossen bleiben wird. Der übrige Teil des Wellnessbereichs ist jedoch wie gewohnt in Betrieb und empfängt weiterhin Besucher.
Die Behörden untersuchen derzeit die Umstände des Vorfalls, während das Wellnesszentrum zudem seine internen Sicherheitsvorkehrungen überprüft.
Szántó erklärte, die Einrichtung werde ihre bestehenden Vorschriften überprüfen und gegebenenfalls im gesamten Wellnessbereich Änderungen vornehmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
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