Ungarischer Mann schlägt und foltert seine Partnerin und zwingt sie, ihr eigenes Grab zu schaufeln

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Ein 49-jähriger Mann soll seine Partnerin geschlagen, bedroht und gefoltert haben, bevor er sie in einen Wald zwang, um dort das zu graben, was als ihr eigenes Grab gedacht war. Ihm drohen nun Anklagen, die mit bis zu 12 Jahren Haft geahndet werden können.
Frau angeblich gezwungen, ihr eigenes Grab zu schaufeln
Die Staatsanwaltschaft in Győr hat Anklage gegen einen 49-jährigen Mann erhoben, der seine Partnerin angeblich brutal angegriffen und sie unter anderem gezwungen hat, in einem nahegelegenen Wald ihr eigenes Grab zu schaufeln.
Laut der von der Bezirksstaatsanwaltschaft Győr zitierten Anklageschrift waren der Mann und die Frau seit etwa anderthalb Jahren in einer Beziehung, als es im November 2025 in ihrer Wohnung in Győr zu einem Streit kam.
Der Mann soll die Frau mehrfach geschlagen haben, bevor er sie mit einer Pistole bedrohte und ihr befahl, eine Schaufel mitzunehmen. Anschließend brachte er sie in einen Wald und zwang sie, ein Grab für sich selbst zu schaufeln.
Der Darstellung der Staatsanwaltschaft zufolge eskalierte der Angriff daraufhin. Der Mann soll die Frau zu Boden gestoßen, sich auf ihre Brust gesetzt und ihr Erde in den Mund geschüttet haben, bis sie das Bewusstsein verlor.
Die mutmaßliche Folter setzte sich zu Hause fort
Als die Frau wieder zu sich kam, brachte der Mann sie angeblich zurück nach Hause, wo die Misshandlungen weitergingen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft drückte er einen heißen Löffel gegen ihren Körper und drückte Zigarettenkippen auf ihr aus.
Der Frau gelang es schließlich, die Beziehung zu beenden, doch der mutmaßliche Missbrauch hörte damit nicht auf. Der Mann soll sie nach ihrer Trennung wiederholt bedroht haben.
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Bei einer Durchsuchung wurde eine nicht zugelassene Schrotflinte beschlagnahmt
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes wurden laut Staatsanwaltschaft Waffen sichergestellt. Die Behörden sollen eine Gaswarnpistole sowie eine illegal gehaltene Jagdflinte und Munition beschlagnahmt haben.
Gegen den Mann, der sich derzeit in Haft befindet, wurde Anklage wegen schwerer Freiheitsberaubung, schwerer Gewalt in der Partnerschaft sowie wegen des unerlaubten Besitzes und Missbrauchs von Schusswaffen und Munition erhoben.
Nach den ungarischen Strafmaßvorschriften könnten ihm bei einer Verurteilung insgesamt bis zu 12 Jahre Freiheitsstrafe drohen. Das Landgericht Győr wird voraussichtlich die Entscheidung in der Sache treffen.
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