Ministerpräsident Magyar gibt neue Informationen zu Paks, während umfangreiche Maßnahmen an der Donau voranschreiten

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Ministerpräsident Péter Magyar hat einen aktuellen Bericht zu den Notfallarbeiten in der Nähe des ungarischen Kernkraftwerks Paks vorgelegt und erklärt, das Projekt verlaufe planmäßig und der Betrieb der Anlage sei stabil. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Kritik hinsichtlich der Erosion des Flussbetts, der Umweltgenehmigungen und der Art und Weise, wie die Regierung mit einem der sensibelsten Projekte Ungarns im Bereich der Energiesicherheit umgegangen ist.
In einem Facebook-Beitrag am Sonntagabend erklärte Magyar, die Arbeiten zwischen Paks und Dunaszentbenedek schritten wie geplant voran, und wies Spekulationen zurück, wonach die Maßnahmen in ernsthafte Schwierigkeiten geraten seien.
„Keine der Panikmache-Geschichten, die von sensationslüsternen Schreiberlingen verbreitet werden, entspricht der Wahrheit“, schrieb Magyar.
Nach Angaben des Ministerpräsidenten handelt es sich bei der Vertiefung des Flussbetts um einen erwarteten Vorgang während des Baus der Grundschwelle, während Fachleute kontinuierlich Material in das Flussbett einbringen und die Schutzkonstruktion verstärken. Magyar erklärte, im Rahmen der Arbeiten seien bereits fast 70.000 Kubikmeter Gestein eingebracht worden.
„Das Kernkraftwerk Paks läuft stabil“, fügte er hinzu.
Er erklärte zudem, dass der Bau eines neuen Hafens, der Dunaszentbenedek am gegenüberliegenden Donauufer zugesagt worden war, gut voranschreite. Magyar hatte Dunaszentbenedek am Samstag besucht, wo er am örtlichen Dorffest teilnahm und sich mit den Einwohnern traf. In seinem Beitrag vom Sonntagabend kam er erneut auf das Thema Paks zurück.
Bedenken hinsichtlich der Arbeiten an der Donau
Magyars beruhigende Äußerungen folgen auf jüngste Berichte, in denen Fragen zu den Auswirkungen der Eingriffe auf das Donau-Flussbett aufgeworfen wurden.
Átlátszó berichtete, dass die Verengung des Flusses während der Bauarbeiten die Strömung um die noch unfertige Grundschwelle herum beschleunigt habe, was zu erheblicher Erosion in Teilen des Flussbettes beigetragen habe. Kritiker haben angezweifelt, ob das Ausmaß der Veränderungen den weiteren Verlauf des Projekts erschweren könnte.
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Die Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Arbeiten seien außer Kontrolle geraten. Magyar argumentierte, dass eine schnellere Strömung und eine gewisse Vertiefung des Flussbetts erwartete Folgen der Verengung des Flussbetts während der Bauarbeiten seien und dass Ingenieure den betroffenen Bereich kontinuierlich verstärkten.
Es wurden auch Umweltbedenken hinsichtlich des Projekts geäußert, insbesondere hinsichtlich möglicher Auswirkungen flussabwärts. Die Regierung beharrt jedoch darauf, dass die Maßnahme im Einklang mit den Umwelt- und Naturschutzanforderungen durchgeführt wird.
Die Arbeiten werden nach Abschluss der ersten Phase fortgesetzt
Die neuesten Informationen liegen etwas mehr als eine Woche nach Abschluss der ersten Bauphase der temporären Grundschwelle über die Donau vor. Damals gab Magyar an, dass in nur 17 Tagen rund 43.000 Kubikmeter Gestein verbaut worden seien, während das Kernkraftwerk Paks wieder mit voller Leistung lief.
Die Zahlen vom Sonntag zeigen, dass die Bauarbeiten in beachtlichem Tempo fortgesetzt wurden. Magyar gibt nun an, dass fast 70.000 Kubikmeter Gestein in die Flussbauarbeiten eingebaut wurden, während Fachleute weiterhin das Flussbett und die Konstruktion selbst verstärken.
Der Ministerpräsident betonte zudem, dass Paks stabil läuft, während die Arbeiten am neuen Hafen in Dunaszentbenedek am gegenüberliegenden Ufer voranschreiten.
Das Projekt steht jedoch weiterhin im Fokus der Kritik hinsichtlich der Veränderungen am Flussbett und der damit verbundenen Umweltauswirkungen. Magyars jüngste Stellungnahme bezog sich direkt auf diese Bedenken und betonte, dass die beobachtete Vertiefung des Flussbetts bereits vorhergesehen worden sei und im Rahmen der laufenden Bauarbeiten berücksichtigt werde.
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