Die Orbán-Regierung versprach dem chinesischen Unternehmen BYD umfangreiche Subventionen und die Zuwanderung von Tausenden von Gastarbeitern

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Die vorherige ungarische Regierung habe erhebliche finanzielle Unterstützung für die geplante Investition von BYD in Szeged zugesagt, erklärte ein parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium am Montag in einem auf Facebook veröffentlichten Video.
„Gastarbeiter und großzügige Subventionen“
György László Velkey erklärte, dass der ungarische Staat laut den dem Ministerium vorliegenden Unterlagen mehr als 70 Milliarden Forint an Infrastrukturförderung für das Gebiet zugesagt habe, in dem BYD seine Geschäftstätigkeit aufnehmen soll. Darüber hinaus bot die Regierung dem Unternehmen erhebliche direkte finanzielle Unterstützung an, wobei die genaue Summe jedoch ein Geschäftsgeheimnis bleibt.

„Ich kann jedoch sagen, dass der Umfang mit den Fördermitteln für das CATL-Werk in Debrecen vergleichbar ist“, erklärte der Staatssekretär laut MTI.
Zudem wurde bekannt, dass BYD die Genehmigung erhalten hat, rund 10.000 Gastarbeiter ins Land zu holen – fast so viele, wie durch die Investition voraussichtlich Arbeitsplätze geschaffen werden, fügte er hinzu.

Gespräche mit der BYD-Führung
Péter Stumpf, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für ländliche und regionale Entwicklung und Abgeordneter des Wahlkreises, erklärte in demselben Video, dass die Einwohner von Szeged drei wesentliche Erwartungen an das Projekt hätten.
Sie erwarten, dass das Unternehmen die geltenden Rechtsvorschriften – insbesondere die Umweltvorschriften – uneingeschränkt einhält, um die öffentliche Gesundheit nicht zu gefährden; dass es gut bezahlte Arbeitsplätze für Anwohner und ungarische Arbeitnehmer schafft; und dass Szeged vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens profitiert.
„Es scheint, dass Péter Szijjártó, der ehemalige Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel, sowie die Fidesz diese Interessen während der Verhandlungen nicht vertreten haben“, sagte Stumpf.
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Herr Velkey betonte abschließend, dass die derzeitige Regierung bei Verhandlungen mit dem chinesischen Unternehmen – wie auch mit allen ausländischen Partnern – ausschließlich die Interessen der Einwohner von Szeged und des ungarischen Volkes im Blick haben werde.

Ehemaliger Außenminister wechselt zu BYD
Herr Szijjártó gab kürzlich bekannt, dass er sein Abgeordnetenmandat niederlegen und bei BYD als internationaler Geschäftsführer mit Zuständigkeit für die globalen Außenbeziehungen und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche tätig werden werde.

Der ehemalige Minister, der derzeit an einer Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten teilnimmt, bezeichnete seinen neuen Vertrag auf Facebook als „die Vertragsunterzeichnung des Jahres“. Berichten zufolge haben jedoch viele – sogar innerhalb der Fidesz – diesen Schritt in einer für die politische Gemeinschaft schwierigen Zeit als Verrat angesehen.
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