Ein Video zeigt, wie ein Mann in Budapest von Polizeibeamten brutal zusammengeschlagen wird, nachdem er drei Beamte beinahe getötet hätte

Sprache ändern:

Ein Bezirksgericht in Budapest hat in einem rechtskräftigen Urteil die Untersuchungshaft für einen Mann für einen Monat angeordnet, nachdem dieser mit einem Auto vor der Polizei geflohen war. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf Gewalt gegen einen Beamten eingeleitet, teilte das Stadtgericht am Montag der Nachrichtenagentur MTI mit. RTL News strahlte am Sonntag Aufnahmen aus, die zeigen, wie Polizeibeamte einen Mann festnehmen, bevor sie ihn schlagen und treten.

Der Mann hätte beinahe drei Polizeibeamte getötet

Der Erklärung zufolge versuchte eine Motorradstreife am Morgen des 10. Juni, den Verdächtigen anzuhalten, nachdem er auf der Andrássy-Allee beim illegalen Befahren einer Busspur beobachtet worden war, schrieb die ungarische Nachrichtenagentur.

Der Beschuldigte raste jedoch davon, da er keinen gültigen Führerschein besaß und mit einem Fahrverbot belegt war. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, wobei er mehrere Verkehrsverstöße beging. Als er schließlich zum Anhalten gezwungen wurde, fuhr er rückwärts, rammte dabei zwei Polizeimotorräder und prallte anschließend mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Polizeiwagen. Zwei Beamten gelang es, vor der Kollision von den Vordersitzen zu springen, doch ein dritter Beamter auf dem Rücksitz konnte das Fahrzeug nicht rechtzeitig verlassen und erlitt Verletzungen, die voraussichtlich innerhalb von acht Tagen verheilen werden.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten die Handlungen des Mannes den Straftatbestand der Gewalt gegen einen Amtsträger und der Gefährdung von Verkehrsteilnehmern sowie das Vergehen des Fahrens trotz Fahrverbots erfüllen. Die Staatsanwaltschaft beantragte seine Inhaftierung mit der Begründung, es bestehe Fluchtgefahr, die Möglichkeit der Flucht ins Ausland sowie die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Straftat.

Keine rechtmäßige Einkommensquelle

Den vorliegenden Informationen zufolge wohnt der Verdächtige nicht an seiner gemeldeten Adresse und könnte schwer vorladbar sein. Er hat keine gemeldete Beschäftigung oder rechtmäßige Einkommensquelle, ist vorbestraft und gegen ihn laufen bereits mehrere Strafverfahren.

Das Gericht stellte fest, dass weder seine früheren Verurteilungen noch die derzeit gegen ihn anhängigen Verfahren ihn davon abgehalten hätten, mutmaßlich weitere Straftaten zu begehen. Obwohl er keinen Führerschein besitzt und wiederholt mit Fahrverboten belegt wurde, war er vor seiner Festnahme mit dem Auto in eine fast 200 Kilometer von Budapest entfernte Ortschaft gefahren, und das Rückfallrisiko wird in seinem Fall als erheblich eingeschätzt.

Falls Sie es verpasst haben: Ungarische Polizei sprengt internationalen Geldwäscherring

Viral verbreitete Aufnahmen zeigen, wie Polizeibeamte ihn brutal schlagen

RTL News sendete am Sonntag Aufnahmen, die zeigen, wie Polizeibeamte einen Mann festnehmen, bevor sie auf ihn einschlagen und ihn treten; er war in Budapest wegen Trunkenheit am Steuer und anderer Vergehen verfolgt worden.

Video shows man brutally beaten by police officers in Budapest
Die Schläge wurden von einem Anwohner aufgezeichnet. Foto: PrtScr/RTL Klub News

Auf Anfrage von MTI teilte die Zentrale Ermittlungsstaatsanwaltschaft mit, dass im Zusammenhang mit der Festnahme des Verdächtigen Vorwürfe wegen Misshandlung im Rahmen eines behördlichen Verfahrens aufgekommen seien. Die Budapester Ermittlungsstaatsanwaltschaft untersucht die Angelegenheit in einem separaten Verfahren, das sich noch in einem frühen Stadium befindet. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Ungarns „Pate“ aus Dubai zurückgebracht: Flüchtiger Unterweltboss tritt Haftstrafe an

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *