Eine wichtige Entscheidung über die Budapester Taxitarife wurde vom Stadtrat getroffen

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Ein Vorschlag, die Fahrpreise um 27 Prozent zu erhöhen, wurde mit nur fünf Stimmen bei drei Gegenstimmen und beachtlichen neunzehn Enthaltungen abgelehnt.
In der gleichen Sitzung stimmte die Versammlung jedoch einem Antrag von Anna Szepesfalvy, der Vorsitzenden der Fidesz-KDNP-Fraktion, zu, in dem Bürgermeister Gergely Karácsony aufgefordert wurde, eine außerordentliche Sitzung einzuberufen. Ziel wäre es, die Taxitarife erneut zu überprüfen, sobald die derzeitige Obergrenze für die Kraftstoffpreise aufgehoben wird und die Marktpreise über die geschützte Schwelle steigen, schrieb die Ungarische Nachrichtenagentur.
Die Obergrenze für Kraftstoffpreise wurde von der Regierung Orbán vor den Parlamentswahlen am 12. April eingeführt, als die weltweiten Energiepreise angesichts der Spannungen im Zusammenhang mit Donald Trumps Konflikt mit dem Iran und der daraus resultierenden Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz in die Höhe schnellten. Die scheidende Regierung legte die Höchstpreise auf 595 HUF pro Liter für Benzin und 615 HUF für Diesel fest. Es wird erwartet, dass die Obergrenze mindestens bis zum 30. Juni in Kraft bleibt. Der neue ungarische Minister für Energie und Wirtschaft, István Kapitány, hat jedoch angedeutet, dass sie bis in die zweite Jahreshälfte verlängert werden könnte.

Früheren Berichten zufolge bereiteten sich die Taxifahrer auf eine Blockade Budapests vor, falls der Stadtrat die Pläne zur Abschaffung der festen Fahrpreise genehmigen sollte. Nach dem Vorschlag wären diese durch ein algorithmusbasiertes Preissystem ersetzt worden. Die Fahrer warnten, dass ein solcher Schritt die Fahrgäste den “undurchsichtigen Algorithmen globaler Plattformen” ausliefern würde, mit dem Risiko starker Preiserhöhungen in Spitzenzeiten oder bei schlechtem Wetter.
Ambrus Kiss, Generaldirektor des Stadtratsbüros, erklärte gegenüber 24.hu, dass eine der Taxifahrergewerkschaften den Vorschlag der Budapester Verkehrszentrale (BKK) missverstanden habe. Er betonte, dass sich das Dokument nur theoretisch auf die Abschaffung der festen Preise beziehe und dass der Stadtrat in der Sitzung am Freitag nicht über diese Frage abgestimmt habe.
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