Péter Magyars jüngste Ankündigung: weitere 2 Milliarden Euro an EU-Mitteln für Ungarn

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Péter Magyar hat angekündigt, dass weitere 2 Milliarden Euro an EU-Mitteln für Ungarn freigegeben werden sollen. Damit wird das Paket im Wert von mehr als 16 Milliarden Euro ergänzt, das nach seinen Worten bei Gesprächen in Brüssel gesichert wurde.
Péter Magyar hat noch mehr Geld freigegeben
Nach Angaben des ungarischen Premierministers könnten nach Verhandlungen, die er als “Last-Minute-Verhandlungen” bezeichnete, zusätzliche EU-Mittel freigegeben werden. Péter Magyar traf sich am Freitag mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in Brüssel. Berichten zufolge einigten sich die beiden auf die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro an Finanzmitteln. Die neu angekündigten 2 Mrd. EUR würden zu dieser Summe hinzukommen.
Laut hvg.hu begrüßte Herr Magyar das Ergebnis als einen historischen Sieg nach schwierigen Verhandlungen. In einem Facebook-Post versprach er, jeden Euro, der Ungarn geschuldet wird, nach Hause zu bringen. Nach langwierigen Gesprächen in Brüssel haben sich die beiden Staatsoberhäupter Berichten zufolge darauf geeinigt, 16,4 Milliarden Euro an EU-Mitteln freizugeben. Davon sollen 10 Milliarden Euro aus der Fazilität für Konjunkturbelebung und Widerstandsfähigkeit (RRF), 4,2 Milliarden Euro aus dem Kohäsionsfonds und weitere 2,2 Milliarden Euro für ungarische Universitäten bereitgestellt werden.

In einem separaten Beitrag kündigte Magyar am Samstag weitere 2 Milliarden Euro für Ungarn an, ohne jedoch zu sagen, woher die Mittel kommen und wie sie verwendet werden sollen. Hvg.hu sagte, es habe die Regierung um eine Klarstellung gebeten, aber noch keine offizielle Antwort erhalten.
EU-Gelder zuvor wegen mangelnder Transparenz und abgebauter Demokratie eingefroren
Die EU-Gelder wurden von der Europäischen Kommission wegen Bedenken über Korruption und Rechtsstaatlichkeit unter der Regierung von Viktor Orbán eingefroren. Brüssel argumentierte, dass eine Reihe von Maßnahmen die demokratischen Institutionen und die Transparenz untergraben hätten, und stellte eine Reihe von Bedingungen, die Ungarn erfüllen musste, bevor die Gelder freigegeben werden konnten. Die aufeinanderfolgenden Orbán-Regierungen haben es versäumt, diese Bedingungen zu erfüllen, so dass große Summen an EU-Geldern unzugänglich blieben.
Der Verlust von EU-Geldern hat die ungarische Wirtschaft in den letzten Jahren schwer belastet. Trotz der Hoffnungen innerhalb der Orbán-Regierung, dass chinesische, russische und andere alternative Finanzierungsquellen zur Wiederbelebung des Wachstums beitragen würden, haben sich diese Erwartungen weitgehend nicht erfüllt. Die anhaltende wirtschaftliche Stagnation Ungarns trug wesentlich zur Wahlniederlage von Herrn Orbán und zum Erdrutschsieg von Herrn Magyar bei, der 141 Sitze im 199 Sitze zählenden Parlament errang.

Das Ergebnis verschafft Herrn Magyar eine souveräne parlamentarische Mehrheit, die es ihm ermöglicht, in den nächsten vier Jahren weitreichende verfassungsrechtliche und institutionelle Reformen durchzuführen, einschließlich der Möglichkeit, eine neue Verfassung zu entwerfen und wichtige staatliche Institutionen umzugestalten.
Sehen Sie sich die Details an: Historische Vereinbarung zwischen Péter Magyar und Ursula von der Leyen über die Freigabe von Milliarden Euro
Orbán sagt, Magyar habe für das Geld ungarische Interessen aufgegeben
Während des gesamten Wahlkampfs hatte Magyar wiederholt versprochen, die Freigabe aller eingefrorenen EU-Gelder sicherzustellen, mit dem Argument, dass die ungarische Wirtschaft dringend Zugang zu den Geldern brauche.
Orbán behauptete am Freitag, dass der Erfolg von Herrn Magyar in Brüssel auf Kosten der nationalen Interessen Ungarns gegangen sei. Er deutete an, dass die neue Regierung gezwungen sein werde, Migrantenquoten zu akzeptieren, die LGBTQ-Politik zu fördern und eine Reihe von staatlichen Interventionsmaßnahmen abzuschaffen, darunter Preiskontrollen und Subventionen für Versorgungsunternehmen.

Herr Magyar wies die Anschuldigungen zurück und sagte, Frau von der Leyen habe von seiner Regierung lediglich verlangt, die Korruptionsnetzwerke zu zerschlagen, die unter früheren Orbán-Regierungen aufgebaut worden seien – eine Aufgabe, die er gerne übernehmen würde.
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