Sollte Ungarn neue Gastarbeiter aufnehmen? Ein Manager aus der Lebensmittelbranche antwortet, eine radikale Partei spricht über Gesetzeslücken

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Master Good muss Gastarbeiter einstellen, um die Nachfrage nach höherer Produktion zu decken, da es nicht genügend einheimische Arbeitskräfte gibt, sagte László Bárány, Geschäftsführer des Geflügelriesen, am Mittwoch auf einer Konferenz.
„Wir holen keine ausländischen Arbeitskräfte, weil sie billig sind, sondern weil es nicht genügend einheimische Arbeitskräfte gibt“, sagte Bárány. Sollte Master Good keine Gastarbeiter einstellen können, warnte er, würde das Unternehmen den Bau einer 120-Milliarden-HUF-Anlage nicht vorantreiben und könnte sogar die heimische Produktion zurückfahren müssen.
„Die Politiker müssen sich fragen, ob das gut für das Land ist“, fügte er hinzu. Master Good plane, die Produktion in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln, doch dafür seien rund 3.000 Neueinstellungen erforderlich, so Bárány. Master Good erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 213 Milliarden HUF, wie aus öffentlichen Aufzeichnungen hervorgeht.

Rechtsradikale Partei „Unsere Heimat“: Lücken in der Gastarbeitnehmerregelung bleiben bestehen
Selbst nach der jüngsten Verschärfung bestehen in den innerstaatlichen Vorschriften weiterhin Lücken, die einen massiven Zustrom von Ausländern ermöglichen, erklärte der Leiter des Arbeitsmarktkabinetts der radikalen Partei „Unsere Heimat“ am Mittwoch.
János Lantos begrüßte das Verbot der Tätigkeit von Personalvermittlungsagenturen in diesem Sektor, die seine Partei oft als„moderne Sklavenhändler“ bezeichnet, sagte jedoch, es gebe keine Garantie dafür, dass die Einfuhr von Gastarbeitern nach Ungarn nicht im Ausland auf eine andere, aber organisierte Weise wieder aufgenommen werde.
„Ich glaube nicht, dass globale multinationale Konzerne es aufgegeben haben, eine große Zahl von Gastarbeitern nach Ungarn zu holen“, sagte er. Lantos forderte zudem, dass die Regierung jene Ungarn entschädigt, die aufgrund der Ankunft ausländischer Arbeitskräfte im Land ihren Arbeitsplatz verloren haben.
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