Der ungarischen Regierung ist es nicht gelungen, die Theiss-Partei mit Spionage-Software zu stören? Kein Problem, sie haben eine andere

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Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass die ungarischen Geheimdienste möglicherweise ein umstrittenes, von Israel entwickeltes Überwachungsinstrument verwenden, was innerhalb der Europäischen Union ernsthafte rechtliche und ethische Fragen aufwirft.

Nach den von VSquare und dem Journalisten Szabolcs Panyi veröffentlichten Erkenntnissen wurde das fragliche System, das als Webloc bekannt ist, angeblich für groß angelegte Überwachungsmaßnahmen eingesetzt.

Wie die Technologie funktioniert und warum sie so gefährlich ist

Webloc, entwickelt von Cobwebs Technologies, ist ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Tool, das eine große Anzahl von Personen überwachen kann. Es sammelt und analysiert die von Smartphone-Anwendungen generierten Werbedaten und ermöglicht es den Behörden, die Standorte der Nutzer ohne deren Wissen oder Zustimmung zu verfolgen.

Ermittler, darunter Experten von Citizen Lab, vermuten, dass die Software potenziell Hunderte von Millionen Menschen weltweit überwachen kann. Diese Möglichkeiten haben die Sorge geweckt, dass die Verwendung der Software gegen die strengen Datenschutzbestimmungen der EU verstoßen könnte, einschließlich der GDPR-Vorschriften.

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Die ungarische Regierung nutzt diese Software bereits seit Jahren

Der Bericht behauptet, dass ungarische Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden seit mindestens fünf Jahren Cobwebs-Tools verwenden. Zu den Organisationen, die angeblich beteiligt sind, gehören das Nationale Informationszentrum und das Amt für Verfassungsschutz.

Die Lizenzen für die Software wurden Berichten zufolge über die SCI-Network Zrt. erworben, ein Unternehmen, das von Tamás Berki geleitet wird. Aus den in der Untersuchung zitierten Dokumenten geht hervor, dass die Lizenzen erst im März 2026, kurz vor den ungarischen Parlamentswahlen, erneuert wurden.

Es gibt auch eine inländische Alternative, die sich jedoch als minderwertig erwiesen hat

Die Erneuerung scheint auf das Scheitern einer in Ungarn entwickelten Alternative, bekannt als Quvasz (oder QU-VASZ), zu folgen. Obwohl das einheimische System Berichten zufolge zig Milliarden Forint gekostet hat, erwies es sich als deutlich weniger effektiv als die israelische Technologie.

Es wird vermutet, dass die ungarische Regierung der erste EU-Mitgliedsstaat ist, dem der Einsatz eines solchen Instruments nachgewiesen wurde, womit sie möglicherweise gegen europäisches Recht verstoßen hat. Die Enthüllungen werden die Regierung von Viktor Orbán, die schon früher wegen ihrer Überwachungspraktiken in der Kritik stand, wahrscheinlich noch stärker unter die Lupe nehmen.

Gekennzeichnetes Bild: Orbán Viktor/Facebook

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