Ungarischer Milliardär behauptet, langjähriger Spender der Theiss-Partei zu sein: Partei sagt, er habe nur wenige Tage vor den Wahlen gespendet

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Ungarns Wahlsiegerin Theiß-Partei hat angekündigt, dass sie mehr als 100 Millionen Forint (etwa 274.000 Euro) an Spenden des Geschäftsmannes György Wáberer zurückgeben wird, da sie Transparenz und politische Unabhängigkeit wahren müsse.
Geschäftsmann György Wáberer sprach offen über seine Spenden an die Theiß-Partei
Péter Magyar, der Parteivorsitzende und künftige Ministerpräsident, sagte, die Summe, die in fünf Raten von 20 Millionen Forint (etwa 25.000 Euro) überwiesen wurde, sei erst fünf Tage vor den Wahlen eingetroffen. Magyar zufolge steht dies im Widerspruch zu Wáberers früherer Behauptung in einem Fernsehinterview, er habe die Partei seit etwa anderthalb Jahren finanziell unterstützt, da sie vor den erwähnten 100 Millionen keine finanzielle Unterstützung von ihm erhalten habe, berichtet Telex.
Sie werden die 100 Millionen zurückschicken
In einer in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung betonte Magyar, dass die Partei stolz auf ihre rechtmäßigen und transparenten Finanzierungspraktiken sei. Gleichzeitig betonte er, dass sie nicht einmal den Anschein erwecken wolle, dass irgendein Unternehmer oder Oligarch mit der Partei in Verbindung stehe oder direkt oder indirekt von einer solchen Verbindung profitieren könne.
“Aus diesem Grund werden wir den Betrag am Montag zurückerstatten”, sagte er und fügte hinzu, dass ähnliche Maßnahmen in Zukunft ergriffen würden, wenn eine Spende mit rechtlich oder moralisch fragwürdigen Forderungen verbunden sei oder wenn ein Spender versuche, Einfluss, Einflussnahme oder Publicity zu erlangen.
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Vorsitzender der Theiss-Partei behauptet, sie werde die Transparenz aufrechterhalten
Magyar versprach auch volle finanzielle Transparenz und bestätigte, dass die Partei die Namen aller Spender, die innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist mehr als 500.000 HUF spenden, offenlegen wird.
Wáberer, einer der reichsten Geschäftsleute Ungarns, hatte sich in den letzten Tagen des Wahlkampfs öffentlich für die Theiß-Partei ausgesprochen. Er argumentierte, dass das Land einen Wandel brauche und forderte ein “lebenswerteres Ungarn” und eine klarere wirtschaftliche Ausrichtung.
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Gekennzeichnetes Bild: Anadolu Agentur

