Außenministerin Anita Orbán berichtet über Fortschritte bei den Minderheitenrechten für Ungarn in der Ukraine

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Ungarn erklärt, es seien Fortschritte bei der Sicherung der Minderheitenrechte für die ungarische Gemeinschaft in der ukrainischen Region Transkarpatien erzielt worden, wobei Kiew mit den Vorbereitungen für die zur Umsetzung früherer Verpflichtungen erforderlichen Rechtsvorschriften begonnen habe.

Die ungarische Außenministerin Anita Orbán erklärte am Montag, die jüngsten Entwicklungen stellten einen Fortschritt bei den Bemühungen zum Schutz der Rechte der ethnischen Ungarn in Transkarpatien dar. Sie berichtete, sie habe in den vergangenen 48 Stunden dreimal mit dem ungarischen Generalkonsul in Uschhorod gesprochen, da das ukrainische Bildungsministerium mit der Ausarbeitung der erforderlichen Gesetzgebung begonnen habe.

Ungarn und die Ukraine nehmen die Gespräche über Minderheiten wieder auf

Orbán erinnerte daran, dass die Konsultationen zwischen Ungarn und der Ukraine über Minderheitenrechte am 20. Mai wieder aufgenommen worden seien. Seitdem hätten beide Seiten konkrete Zusagen aus Kiew erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung habe sich die Ukraine verpflichtet, die während der Verhandlungen erörterten Minderheitenrechte in die nationale Gesetzgebung zu übernehmen.

Laut Orbán ist bereits das erste greifbare Ergebnis zu verzeichnen. Nach einem Beschluss der ukrainischen Regierung vom 15. Juli wird das Netzwerk kleiner Bildungseinrichtungen ab dem 1. September erhalten bleiben, und auch deren staatliche Finanzierung wird fortgesetzt.

Diese Angelegenheit ist von besonderer Bedeutung für die ungarische Gemeinschaft in Transkarpatien, wo der Zugang zu Bildung in ungarischer Sprache seit langem ein Anliegen ist.

Auch die EU knüpft den Minderheitenplan an Verhandlungen

Ungarn hat zudem darauf hingearbeitet, dass die Verpflichtungen der Ukraine auf EU-Ebene berücksichtigt werden. Auf Initiative Ungarns habe die Europäische Union festgelegt, dass der Minderheitenaktionsplan der Ukraine mit den Ergebnissen der ungarisch-ukrainischen Verhandlungen in Einklang gebracht werden müsse, erklärte Orbán.

„Nun geht es um die Umsetzung, und beide Seiten arbeiten daran“, schrieb der Minister.

Ungarn und die Ukraine haben in jüngster Zeit Anstrengungen unternommen, um langjährige Streitigkeiten über die Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien beizulegen. Budapest hat wiederholt Garantien in Bezug auf Bildung, Sprachgebrauch und andere Minderheitenrechte gefordert, während Kiew eine engere Integration in die Europäische Union anstrebt.

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