Die ungarische Regierung verspricht, alle Geheimnisse rund um das Eisenbahnprojekt Budapest–Belgrad offenzulegen

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Die Regierung hat offiziell die Aufhebung der Geheimhaltung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Eisenbahnprojekt Budapest–Belgrad eingeleitet, erklärte Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy am Samstag nach einem Treffen mit dem chinesischen Botschafter in Ungarn.
Vitézy wies darauf hin, dass für die Aufhebung der Geheimhaltung die Zustimmung Chinas erforderlich sei, da das Projekt auf einem bilateralen Abkommen zwischen den beiden Ländern beruhe, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur.

Er wies darauf hin, dass die Bauarbeiten fast abgeschlossen seien und Güterzüge die Strecke bereits befahren würden, das Signalsystem jedoch noch getestet werde. „Wir waren uns einig, dass die oberste Priorität darin besteht, den Personenverkehr so bald wie möglich aufzunehmen, sobald das Signalsystem die Tests erfolgreich bestanden hat und den ungarischen sowie den EU-Sicherheitsstandards entspricht“, schrieb er.

Die Unterlagen zur Eisenbahnstrecke Budapest–Belgrad sowie die chinesischen Kreditverträge wurden im Jahr 2020 vom Parlament unter der damaligen Regierung unter der Führung von Viktor Orbán für zehn Jahre als geheim eingestuft.
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