Hunderttausende versammeln sich bei der Pfingstwallfahrt in Siebenbürgen – PHOTOS

Hunderttausende von Pilgern versammelten sich am Samstag bei der jährlichen Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó, wo Bischof János Székely die Ungarn dazu aufforderte, “die Hand Christi festzuhalten” und die Zukunft gemeinsam mit Hoffnung und Einigkeit neu aufzubauen.
Pfingst-Wallfahrt in Csíksomlyó
In seiner Ansprache bei der traditionellen Messe unter freiem Himmel zwischen den Hügeln Kis- und Nagysomlyó sagte der Bischof, die Menschen im Karpatenbecken könnten nur gemeinsam gedeihen, wenn sie die Rechte und Kulturen der anderen respektierten. Er bezeichnete die Pilgerfahrt als eine Mahnung an die Gläubigen, Kraft und Hoffnung aus dem Glauben zu schöpfen und sich wieder mit einander zu verbinden.
Székely lobte auch den Glauben, die Widerstandsfähigkeit und die Gastfreundschaft der ungarischen Gemeinden in Siebenbürgen und sagte, ihre Beharrlichkeit und ihr Optimismus seien ein Beispiel für alle Ungarn. Mit Blick auf die vielen “Stürme”, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist, sagte er, Christen sollten ihre Stärke in Christus suchen und auch in schwierigen Zeiten treu bleiben.
Der Bischof hob die Beispiele des ehemaligen siebenbürgischen Bischofs Áron Márton, des Heiligen Franz von Assisi und der Jungfrau Maria hervor und rief die Pilger auf, eine Zukunft aufzubauen, die auf Glaube, Liebe und Solidarität und nicht auf Hass basiert.
Die Pilger kamen aus der ganzen Welt, viele waren über Nacht zu Fuß unterwegs und sangen dabei Kirchenlieder. Unter den Teilnehmern an der Messe war auch der ungarische Präsident Tamás Sulyok sowie der ehemalige Präsident János Áder und seine Frau Anita Herczegh.
Warum gehen Hunderttausende von Ungarn an Pfingsten nach Csíksomlyó?
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